Kategorie-Archiv: Prozeß- und Ergebnisevaluation

Fragebogen zur Evaluation eines Seminars in der Erwachsenenbildung

SeminarevaluationEine Vorlage für einen Bewertungsbogen zur Seminarevaluation können Sie mit einem Klick auf den Link downloaden: Fragebogen_Seminarevaluation (PDF-Datei)

Dieser wird am Ende des Seminars an die Teilnehmer/innen verteilt und von diesen auf freiwilliger Basis ausgefüllt.

Die spätere Auswertung erfolgt selbstverständlich anonym und dient der Qualitätssicherung.

Überraschungen inbegriffen

Veranstaltungen der Erwachsenenbildung lassen sich zwar planen – verlaufen aber eigentlich nie so wie geplant. Das was den Plan fast immer stört, sind die Teilnehmer/innen. 😉

Zusammensetzung der Gruppe ist ungewiss

Da gibt es nichts, was es nicht gibt. Sympathische und konstruktiv mitarbeitende Teamplayer/innen, aber auch ausgesprochen schwierige Teilnehmer/innen. Neugierige Zuhörer/innen, unkomplizierte Kumpeltypen, übereifrige Streber/innen, anstrengende Selbstdarsteller/innen, unterhaltsame Clowns, fachkompetente Besserwisser/innen usw. usw.

Es ist nicht möglich die Teilnehmer/innen im Vorfeld einer Bildungsveranstaltung richtig einzuschätzen oder die Zusammensetzung der Gruppe vorherzusehen. Deshalb gehört die geschickte Beeinflussung und gezielte Steuerung der sich spontan entwickelnden, gruppendynamischen Prozesse vermutlich zu den größten Herausforderungen in der Erwachsenenbildung. Überraschungen inbegriffen weiterlesen

Prozeß- und Ergebnisevaluation: Stimmungsbarometer

Mit dem Stimmungsbarometer ist es möglich die Stimmung der Seminarteilnehmer bzw. in einer Gruppe für alle sichtbar darzustellen. Das Stimmungsbarometer ist eine Methode, die der Prozeß- und/oder Ergebnisevaluation einer Bildungsveranstaltung dient. Diese Methode kann entsprechend in den unterschiedlichen Phasen eines Seminars (zu Beginn, zwischendurch, am Ende) eingesetzt werden.

StimmungsbarometerFür das Stimmungsbarometer bereitet man ein Plakat mit dem Titel „Mir geht es momentan …“ vor. Das kann entweder ein DIN A4-Computerausdruck, ein Flipchart-Papier, das Whiteboard oder die Metaplanwand sein –  je nachdem was gerade verfügbar ist. Prozeß- und Ergebnisevaluation: Stimmungsbarometer weiterlesen

Feedback-Methode

Quelle: pixabay.com
Quelle: pixabay.com / Userin: Pixaline / Lizenz: CCO

Wenn in der Erwachsenenbildung von Feedback die Rede ist, geht es nicht einfach darum „jemandem (ungebeten) die Meinung zu sagen“. Sondern dann wird Feedback  als bewusst herbeigeführte (gewollte) Rückmeldung im Rahmen eines gruppendynamischen Prozesses verstanden.

Das vorrangige Ziel der Feedback-Methode ist es, dass der Feedback-Empfänger die vorhandenen Unterschiede zwischen seiner Selbstwahrnehmung und der Fremdwahrnehmung des Feedback-Gebers erkennt. Dadurch ist es ihm möglich das eigene Verhalten gezielt zu verändern und beispielsweise die Kommunikation mit anderen zu verbessern.

Um dies zu erreichen ist es allerdings wichtig, dass sowohl vom Feedback-Empfänger als auch vom Feedback-Geber bestimmte Regeln eingehalten werden.

Feedback geben: Strategien und Übungen  (Amazon-Partnerlink)

Feedback-Regeln: Bitte gib‘ mir ein ZEICHEN!

  • Das Feedback soll zeitnah erfolgen.
  • Das Feedback soll vom Empfänger erwünscht sein.
  • Das Feedback soll vom Geber als Ich-Botschaft formuliert werden.
  • Das Feedback soll dem Charakter von Geber und Empfänger entsprechen, also authentisch sein.
  • Das Feedback soll dem Empfänger helfen. Es geht nicht um den Geber.
  • Das Feedback soll erklärend oder beschreibend, aber nicht bewertend oder verurteilend sein.
  • Das Feedback soll nicht dazu führen, dass sich der Empfänger rechtfertigen oder verteidigen muss.

kurze Meinungsumfrage: Blitzlicht-Methode

Was versteht man unter einem Blitzlicht?

Ein Blitzlicht ist eine kurze Meinungsumfrage unter den Teilnehmern eines Seminars.  → Was bedeutet Evaluation?

Wann wird ein Blitzlicht eingesetzt?

Die Blitzlicht-Methode ist eine gute Möglichkeit für eine Momentaufnahme. Ein Blitzlicht kann grundsätzlich in jeder Phase eines Seminars durchgeführt werden. Beispielsweise

  • am Anfang, um die aktuelle Stimmung zu erfassen oder die Erwartung an das Seminar abzufragen.
  • zwischendurch, um die Gründe für fehlende Aufmerksamkeit, zunehmende Lautstärke, offensichtliche Unzufriedenheit oder mangelndes Interesse zu klären.
  • am Ende, um unkompliziert ein kurzes Feedback zu erhalten.

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