Anfangssituationen gestalten – Advanced Organizer

Der Advanced Organizer ist ein unverzichtbares Element bei der Durchführung von Bildungsveranstaltungen. Als Advanced Organizer bezeichnet man einen visualisierten, stichpunktartig formulierten Überblick über den nachfolgenden Seminarablauf und die geplanten Seminarinhalte. Ein Advanced Organizer ist dabei keine Vorwegnahme oder Zusammenfassung des beginnenden Seminars, sondern eine erste Einstimmung auf das Seminarthema und eine wichtige Orientierungshilfe für die Seminarteilnehmer.

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Kreativitätstechniken: Osborn-Checkliste

Die in den 1960er Jahren von Alex F. Osborn entwickelte und nach ihm benannte Kreativtätstechnik “Osborn-Checkliste” zeichnet sich durch einen mehrmaligen Perspektivenwechsel aus mit dessen Hilfe ungewöhnliche Ideen gesammelt und überraschende Lösungsansätze gefunden werden können.

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Kreativitätstechniken: Brainwriting (Methode 635)

Was versteht man unter Brainwriting?

Das Brainwriting gehört als Weiterentwicklung des → Brainstorming zu den Kreativitätstechniken und wird auch als Methode 635 (6 Teilnehmer formulieren jeweils 3 Ideen in 5 Minuten.) bezeichnet. Im Unterschied zum Brainstorming notieren die Teilnehmer beim Brainwriting ihre Ideen schriftlich. Außerdem beziehen sie sich nach kurzer Überlegungszeit jeweils direkt auf die Lösungsvorschläge der anderen Gruppenteilnehmer und entwickeln so deren Ursprungsideen weiter.

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Kreativitätstechniken: Brainstorming

Was versteht man unter Brainstorming?

Das in den 1930er Jahren von dem amerikanischen Werbefachmann Alex F. Osborn entwickelte Brainstorming (auch: Ideensammlung, Kopfsalat) ist vermutlich die bekannteste Kreativitätstechnik überhaupt. Beim Brainstorming nennen die Seminarteilnehmer spontan Lösungsvorschläge für ein Problem, welche dann vom Seminarleiter für die Gruppe sichtbar am Flipchart (alternativ: an der Tafel, am Whiteboard) notiert werden.

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Anfangssituationen gestalten – Namensspiele

Als Eröffnung eines Seminars werden häufig unterschiedliche Namensspiele eingesetzt. Diese dienen zum einen dazu die zu Beginn oft angespannte Atmosphäre aufzulockern und zum anderen damit sich die Teilnehmer untereinander kennenlernen.

Der Einsatz von Namensspielen sollte jedoch gut überlegt, d.h. auf die Zielgruppe abgestimmt und auch von der Seminarthematik abhängig gemacht werden. Manchmal ist das schlichte Namensschild und eine kurze Vorstellungsrunde (Name, Alter, Beruf) nicht die schlechteste Alternative.

Es gibt sehr viele Varianten von Namensspielen bzw. Vorstellungsrunden. Ich möchte nachfolgend zwei davon vorstellen:

1. “Ich packe meinen Koffer…”
Bei diesem Namensspiel stellen sich alle Seminarteilnehmer in einem Kreis auf, damit alle untereinander Blickkontakt aufnehmen können. Dann nennt die erste Seminarteilnehmerin ein Reiseutensil, welches mit demselben Buchstaben wie ihr Vorname anfängt. Gleichzeitigt verdeutlicht sie das Gesagte mit einer passenden Bewegung. Bsp.: “Ich packe meinen Koffer. Mein Name ist Sabine und ich nehme Seife mit.” Dazu macht Sabine eine Waschbewegung. Anschließend geht es reihum weiter. Die nächste Teilnehmerin wiederholt dabei zunächst das bereits Gesagte, also z.B. “Ich packe meinen Koffer. Sabine nimmt Seife mit. Ich heiße Nadine und nehme mein Nachthemd mit” …

2. Vornamen-Alphabet
Hier stehen alle Teilnehmer in einer lockeren Gruppe zusammen und erfragen gegenseitig ihre Vornamen. Anschließend stellen sie sich bei diesem Namensspiel der Reihe nach in der alphabetischen Reihenfolge ihrer Vornamen auf. Also zum Beispiel: Anja, Annika, Gabriele, Monika … Dann tritt jeder Teilnehmer einmal nach vorne, stellt sich den anderen gegenüber und nennt der Reihe nach alle Vornamen.

Im Hinblick darauf ist entscheidend, dass man sich als DozentIn mit den gewählten Methoden wohl fühlt. Mir selbst sind unterschiedliche Namensspiele bekannt. Wenn ich an einem Seminar teilnehme und es wird ein Namensspiel angeregt mache ich (widerwillig) mit. Selbst einsetzen würde ich ein Namensspiel allerdings nicht, weil ich sie einfach nicht mag. Außerdem gibt es etliche Alternativen, die ich für eine erwachsene Zielgruppe angemessener finde und mit denen ich mich selbst deutlich wohler fühle. Beispielsweise das → Kurzporträt oder die → Begrüßungswand.


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