Seminarplanung – Allgemeine Organisation

Seminarthema festlegen

Das Angebot an der Nachfrage ausrichten

Zu Beginn einer Seminarplanung wird zunächst das Thema festgelegt. Ergänzend dazu werden die wichtigsten Themenschwerpunkte aufgeführt.

Termin und Ort des Seminars planen

Alternative Veranstaltungsdaten in Erwägung ziehen

Veranstaltungstermin und -ort sollten anschliessend so geplant werden, dass arbeitsintensive Phasen (branchenübliche Hochsaison), Urlaubszeiten, Feier- und “Brückentage”, Messe- oder Kongresszeiten berücksichtigt werden.

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Komplexe Sachverhalte auf das Wesentliche reduzieren

Didaktische Reduktion

Den Umfang von Informationen sinnvoll zu begrenzen und/oder das Ineinandergreifen von unterschiedlichen Sachverhalten verständlich darzustellen gehört zu den wichtigsten Aufgaben von Lehrenden. Diese Auswahl und Aufbereitung ist nicht nur aus Zeitgründen  erforderlich, sondern auch um den Lernstoff für die Lernenden überschaubar und nachvollziehbar zu machen.

Beispiele für didaktische Reduktionen

  1. Man beschränkt den Lernstoff vertikal (in der Tiefe), weil man Themeneinsteigern zunächst nur einen allgemeinen Überblick über ein Thema geben möchte.
  2. Man reduziert die Informationen horizontal (in der Breite) für den Austausch mit anderen Fachexperten, die man regelmässig über neue Entwicklungen innerhalb des gemeinsamen Themengebietes auf dem Laufenden hält.
  3. Man wendet sowohl eine vertikale als auch eine horizontale Reduktion an, weil man sich auf die Weitergabe von Wissen konzentriert, welches einen klar erkennbaren Anwendungsbezug hat, d.h. der ausgewählte Lernstoff soll für die Lernenden einen praktischen Nutzen haben.

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Visualisierung am Flipchart

Visualisieren bedeutet einen Sachverhalt bildlich zu veranschaulichen. Informationen werden dadurch leichter erfassbar, wesentliche Aussagen werden verdeutlicht und den Teilnehmern fällt es leichter auf zusätzlich Geschriebenes als auf nur Gesagtes Bezug zu nehmen. Die Visualisierung am Flipchart eignet sich für Gruppen bis maximal 20 Teilnehmer.

Das Flipchart selbst besteht aus einer großen Platte, oben mit einer Aufhänge- und  Klemmvorrichtung für den Papierblock (Format 100 x 70 cm), unten mit einer Stiftablage sowie einem höhenverstellbaren, dreibeinigen Ständer. Das Flipchart sollte wegen der Blendwirkung niemals vor einem Fenster sondern immer vor einer Wand stehen.

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Was versteht man unter Kreativitätstechniken?

Bei Kreativitätstechniken handelt es sich um Methoden mit denen man die Kreativität von Seminarteilnehmern gezielt fördern kann. Im Hinblick darauf bedeutet Kreativität die Fähigkeit eines Menschen vorhandene Informationen auf ungewöhnliche Art und Weise miteinander zu verknüpfen und dadurch bisher unbekannte Ideen oder Problemlösungen hervorzubringen.

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Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Bildungsveranstaltungen (Erwachsenenbildung)