Seminarplanung – die drei Phasen eines Seminars

Im Hinblick auf die konkrete Planung eines Seminars gibt es sehr unterschiedliche Herangehensweisen. Eine sinnvolle Möglichkeit ist beispielsweise die Strukturierung des Seminars in drei unterschiedliche Phasen. Dieses sind die Anfangs-, die Arbeits- und die Abschlußphase (sogenannte 3 A’s).

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Für sich allein genommen erfüllt zwar jede der drei Phasen bereits einen eigenen Zweck – bei dem Aufbau eines Spannungsbogens über das ganze Seminar hinweg ist jedoch die aufeinanderfolgende Kombination von Anfangs-, Arbeits- und Abschlußphase wichtig. Seminarplanung – die drei Phasen eines Seminars weiterlesen

Stiftung Warentest hat Train-the-trainer-Seminare getestet

Das aktuelle Heft der Stiftung Warentest enthält Testergebnisse zur Qualität von Train-the-trainer-Kursen. Die Informationen sind insbesondere für diejenigen interessant, die überlegen an einer solchen, oft sehr kostspieligen, Bildungsveranstaltung teilzunehmen. Den entsprechenden Artikel, der die wichtigsten Test-Ergebnisse zusammenfasst, kann man sich auch online als 8seitiges PDF zum Preis von 1,50 EUR (Bezahlung via Mobiltelefon) downloaden.

Prozeß- und Ergebnisevaluation: Stimmungsbarometer

Mit dem Stimmungsbarometer ist es möglich die Stimmung der Seminarteilnehmer bzw. in einer Gruppe für alle sichtbar darzustellen. Das Stimmungsbarometer ist eine Methode, die der Prozeß- und/oder Ergebnisevaluation einer Bildungsveranstaltung dient. Diese Methode kann entsprechend in den unterschiedlichen Phasen eines Seminars (zu Beginn, zwischendurch, am Ende) eingesetzt werden.

StimmungsbarometerFür das Stimmungsbarometer bereitet man ein Plakat mit dem Titel “Mir geht es momentan …” vor. Das kann entweder ein DIN A4-Computerausdruck, ein Flipchart-Papier, das Whiteboard oder die Metaplanwand sein –  je nachdem was gerade verfügbar ist. Prozeß- und Ergebnisevaluation: Stimmungsbarometer weiterlesen

10 Tipps für die Präsentation mit Notebook und Beamer

Egal ob früher der Overhead-Projektor oder heute Notebook und Beamer – die Wissensvermittlung im Halbdunkel (beide Gerätearten erfordern in der Regel das fast vollständige Abdunkeln des Raums) hat unverändert Hochkonjunktur.

Deshalb nachfolgend einige, praktische Tipps damit Ihre Präsentation gelingt:

  1. Wählen Sie ein einheitliches Layout.
  2. Verwenden Sie die normale Groß- und Kleinschreibung.
  3. Setzen Sie als Standardschriftfarbe immer schwarz ein.
  4. Benennen Sie jede Folie mit einer aussagefähigen Überschrift (mindestens 24er Schriftgröße).
  5. Schreiben Sie auf eine Folie nicht mehr als 6 Zeilen Text mit jeweils maximal 10 Wörtern (mindestens 16er Schriftgröße).
  6. Verwenden Sie Ihr (firmen)-eigenes Corporate Design anstelle der Microsoft-PowerPoint-Vorlagen.
  7. Verzichten Sie auf störende Animationen in Form von bewegten Bildern oder lauten Geräuschen.
  8. Nutzen Sie Bilder nur wenn sie thematisch wirklich gut passen und gestalten Sie Diagramme so, dass sie schnell und leicht verständlich sind.
  9. Halten Sie die Texte knapp und bemühen Sie sich um klare Formulierungen.
  10. Listen Sie keine Nebensächlichkeiten auf, sondern verdeutlichen Sie nur die wesentlichen Aspekte.

Eine gute Präsentation dauert in der Regel nicht länger als eine halbe Stunde. Planen Sie ungefähr drei Minuten pro Folie ein, d.h. arbeiten Sie während Ihrer Präsentation mit höchstens 10 Folien. Wichtig: Die Folien dienen dazu Ihren Vortrag zu veranschaulichen – sie müssen nicht extra noch von Ihnen vorgelesen werden.

Kalkulieren Sie technische Probleme ein, d.h. nehmen Sie eine Kopie Ihrer Präsentation auf einem USB-Stick mit und fertigen Sie zusätzlich Computerausdrucke an. Diese können Sie im Anschluss an Ihre Präsentation auch als Handout verteilen – wenn Sie darauf gleich zu Beginn hinweisen, können Ihre Zuhörer auf das stressige Mitschreiben verzichten und sich besser auf Ihren Vortrag konzentrieren.


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Kreativitätstechniken: Semantische Intuition

Was versteht man unter Semantischer Intuition?

Die Semantische Intuition gehört zu den Kreativitätstechniken. Genauer gesagt zu den sogenannten Reizwortmethoden. Das bedeutet, dass Problem wird mit unterschiedlichen Reizworten in einen neuen Zusammenhang gesetzt.

Wann wird die Semantische Intuition eingesetzt?

Das Ziel ist es mit Hilfe der Semantischen Intuition ganz allgemein neue Ideen und/oder innovative Problemlösungen zu finden. Als für die Semantische Intuition benötigte Zeit sollte man mindestens 60 und maximal 120 Minuten einplanen. Kreativitätstechniken: Semantische Intuition weiterlesen