Wandzeitung

Eine Wandzeitung ist eine sehr variable Methode die nicht nur in der Erwachsenenbildung sondern auch in anderen Lebensbereichen eingesetzt wird. Im Hinblick darauf gibt grundsätzlich drei unterschiedliche Arten wie eine Wandzeitung erstellt werden kann.

Wandzeitung

1. Eine Wandzeitung kann als Sammlung von Fotos, Zeitungsausschnitten, Internetausdrucken, Kopien von Buchseiten usw. angelegt werden. Dann stellt diese eine allgemein zugängliche Informationsquelle zu einem bestimmten Thema dar.

2. Eine Wandzeitung ist auch eine Möglichkeit mit der die Arbeitsergebnisse von einzelnen Teilnehmern oder Kleingruppen präsentiert werden können. Das ist insbesondere dann sinnvoll, wenn jeweils unterschiedliche Themenbereiche oder Aufgabenstellungen bearbeitet wurden und die Ergebnisse anschließend der gesamten Gruppe zugänglich gemacht werden sollen.

3. Die Wandzeitung kann auch wie ein schwarzes Brett genutzt werden über das Informationen, Mitteilungen, Angebote und Gesuche zwischen unterschiedlichen Personen bzw. Personengruppen ausgetauscht werden.


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Anfangssituationen gestalten – Erwartungsblitzlicht

“Ich erwarte gar nichts – ich bin nur hier, weil ich muss. Mein Chef hat mich hergeschickt und jetzt sitze ich die Zeit eben ab.”

Ein Erwartungsblitzlicht ist eine einfache und effektive Möglichkeit etwas über die Motivation und die Erwartungshaltung der Teilnehmer zu erfahren. Auch wenn das Ergebnis, wie beispielsweise die Aussage oben, nicht immer das ist was man als Trainer gerne hören möchte. Aber trotzdem sind gerade diese grundehrlichen Statements wichtig, weil dadurch geklärt wird wer überhaupt bereit ist aktiv mitzuarbeiten und sich einzubringen. Aus dem Erwartungsblitzlicht ergeben sich darüber hinaus wertvolle Hinweise wo die Interessen der Teilnehmer liegen und worauf demzufolge der inhaltliche Schwerpunkt des Seminars gelegt werden sollte. Anfangssituationen gestalten – Erwartungsblitzlicht weiterlesen

Urheberrecht in der Erwachsenenbildung (Weiterbildung)

Vom Verband Bildungsmedien e.V. steht zu diesem Thema die informative, 16 seitige Broschüre “Sorry, aber manche Kopie geht leider gar nicht.” als kostenloser PDF-Download zur Verfügung. Darin werden die wichtigsten Fragen zum komplizierten Urheberrecht in der Erwachsenenbildung (Weiterbildung) beantwortet.

Flipchart für die Begrüßung zum Seminarbeginn gestalten

Gerade am Anfang einer Bildungsveranstaltung ist es wichtig den Teilnehmern sofort eine erste Orientierung zu bieten und damit Unsicherheiten von vornherein entgegenzuwirken.

Dafür eignen sich Flipchart oder Metaplan-Wand am besten, weil man sie so stellen kann, dass sie von den Teilnehmern bereits beim Betreten des Seminarraumes zur Kenntnis genommen werden. Wenn keins von beiden zur Verfügung steht kann man aber auch ein Whiteboard oder die Wandtafel entsprechend gestalten.

Schön ist es, wenn man zu diesem Zweck ein positives “Herzlich willkommen!” mit den wichtigsten Informationen zum Seminar kombiniert. Dazu zählen insbesondere das Thema des Seminars und der Name des Dozenten. Damit ist für alle Teilnehmer unmittelbar erkennbar, ob sie sich in der richtigen Veranstaltung befinden. Außerdem ermöglicht es sofort die direkte Ansprache des Dozenten.

Daneben ist es sinnvoll, nicht nur die Anfangs- und die Schlusszeit sondern auch gleich die Pausenzeiten mit aufzulisten. Das verhindert in der Regel Störungen durch Teilnehmer die die Toilette aufsuchen möchten. Außerdem können die Pausen so von den Teilnehmern gezielt für Telefonate, zum Rauchen usw. genutzt werden.


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Feedback-Methode

Quelle: pixabay.com
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Wenn in der Erwachsenenbildung von Feedback die Rede ist, geht es nicht einfach darum “jemandem (ungebeten) die Meinung zu sagen”. Sondern dann wird Feedback  als bewusst herbeigeführte (gewollte) Rückmeldung im Rahmen eines gruppendynamischen Prozesses verstanden.

Das vorrangige Ziel der Feedback-Methode ist es, dass der Feedback-Empfänger die vorhandenen Unterschiede zwischen seiner Selbstwahrnehmung und der Fremdwahrnehmung des Feedback-Gebers erkennt. Dadurch ist es ihm möglich das eigene Verhalten gezielt zu verändern und beispielsweise die Kommunikation mit anderen zu verbessern.

Um dies zu erreichen ist es allerdings wichtig, dass sowohl vom Feedback-Empfänger als auch vom Feedback-Geber bestimmte Regeln eingehalten werden.

Feedback-Regeln: Bitte gib’ mir ein ZEICHEN!

  • Das Feedback soll zeitnah erfolgen.
  • Das Feedback soll vom Empfänger erwünscht sein.
  • Das Feedback soll vom Geber als Ich-Botschaft formuliert werden.
  • Das Feedback soll dem Charakter von Geber und Empfänger entsprechen, also authentisch sein.
  • Das Feedback soll dem Empfänger helfen. Es geht nicht um den Geber.
  • Das Feedback soll erklärend oder beschreibend, aber nicht bewertend oder verurteilend sein.
  • Das Feedback soll nicht dazu führen, dass sich der Empfänger rechtfertigen oder verteidigen muss.

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