Vier Ecken

Dabei lernen die Teilnehmer/innen einen Sachverhalt aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten wodurch unter anderem das Einfühlungsvermögen (die Empathie) gefördert wird. Außerdem geht es für die Teilnehmer/innen darum die Verhältnismäßigkeit des eigenen Handelns zu erkennen.

Beispiel: Ein Bildungsurlaubsseminar, bei dem es um berufliche Fortbildung geht, aus Sicht

  1. der Teilnehmer/innen,
  2. der/des Dozentin/en,
  3. des Veranstalters und
  4. des Arbeitgebers.

Vier_EckenIn den vier Ecken eines Seminarraumes wird jeweils ein Blatt Papier ausgelegt, ein Flipchart aufgestellt oder eine Pinnwand/ein Whiteboard aufgehangen auf dem die unterschiedlichen Aspekte der einzelnen Sichtweisen notiert werden können. Jede/r Teilnehmer/in notiert reihum was ihr/ihm dazu einfällt.

Danach werden die vier unterschiedlichen Positionen vorgetragen,  einander gegenübergestellt und von den Teilnehmer/innen diskutiert.


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Zeitplan für die Seminarvorbereitung

Ein Seminar vorzubereiten ist sehr viel Arbeit. Umso wichtiger ist es frühzeitig mit der Organisation und Planung anzufangen.

Seminarunterlagen
Seminarunterlagen, Schreibblock, Kugelschreiber, Namensschild und z.B. ein Bonbon sollten auf jedem Tisch für die/den Teilnehmer/in bereitliegen.

So früh wie möglich:

  • Seminarräume müssen oft (sechs) Monate im Voraus gebucht werden.
  • Auch Referenten sollten frühzeitig angefragt werden.
  • Mindestens zwei Monate vorher gilt es die Werbung für das Seminar zu organisieren und ggf. die Einladungen zu verschicken.

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Spiele in Seminaren der Erwachsenenbildung

Der Einsatz von Spielen insbesondere am Anfang von Seminaren für Erwachsene ist zwar oft gut gemeint, aber nur selten eine wirklich gute Idee. Was bei Studenten/innen oder jüngeren Müttern von Kleinkindern eventuell noch leidlich funktioniert, ruft bei fast allen anderen Zielgruppen eher Kopfschütteln bis hin zu Ablehnung hervor.

Erwachsene Teilnehmer/innen

  • können damit nichts anfangen
  • finden Spiele eher albern
  • wollen sich nicht lächerlich machen
  • kommen sich kindisch vor
  • empfinden Spiele als sinnlose Zeitverschwendung
  • fühlen sich zum Mitmachen gedrängt
  • machen nur widerwillig mit

Bevor man in der Erwachsenenbildung ein Spiel einsetzt ist eine möglichst realistische Einschätzung der Seminargruppe deshalb von entscheidender Bedeutung. Und gerade diese kann man in der Regel zu Seminarbeginn noch nicht haben. Um einen Fehlstart zu vermeiden, ist es aus diesem Grund besser mit dem Einsatz von Spielen zu warten bis man sich sicher ist, dass sie funktionieren bzw. im Zweifelsfall ganz darauf zu verzichten.


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