Kreativitätstechniken: Osborn-Checkliste

Die in den 1960er Jahren von Alex F. Osborn entwickelte und nach ihm benannte Kreativtätstechnik „Osborn-Checkliste“ zeichnet sich durch einen mehrmaligen Perspektivenwechsel aus mit dessen Hilfe ungewöhnliche Ideen gesammelt und überraschende Lösungsansätze gefunden werden können.


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Osborn-Checkliste

Ein einfaches Beispiel für die Anwendung einer Osborn-Checkliste ist die Umkehrung einer Fragestellung ins Gegenteil. Anstatt mich beispielsweise zu fragen „Was muß ich tun, damit mein Seminar ein toller Erfolg wird?“ stelle ich mir die umgekehrte Frage „Was muß ich tun, damit mein Seminar ein totaler Reinfall wird?“

Die anhand dieser Fragestellung in einer Osborn-Checkliste aufgelisteten, negativen Aspekte wandle ich anschliessend wiederum ins Gegenteil um. Auf diese Weise erhalte ich positive Anregungen.

Daneben gibt es bei der Osborn-Checkliste noch weitere Möglichkeiten eines Perspektivenwechsels. Diese werden manchmal auch unter dem Begriff SCAMPER (Substitute- Ersetze, Combine – Kombiniere, Adapt – Übernehme, Modify – Verändere, Put – Verwende, Eliminate – Entferne, Reverse – Kehre um) zusammengefasst.