Archiv der Kategorie: Allgemeine Seminarplanung

Seminarplanung – die drei Phasen eines Seminars

Im Hinblick auf die konkrete Planung eines Seminars gibt es sehr unterschiedliche Herangehensweisen. Eine sinnvolle Möglichkeit ist beispielsweise die Strukturierung des Seminars in drei unterschiedliche Phasen. Dieses sind die Anfangs-, die Arbeits- und die Abschlußphase (sogenannte 3 A’s).

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Für sich allein genommen erfüllt zwar jede der drei Phasen bereits einen eigenen Zweck – bei dem Aufbau eines Spannungsbogens über das ganze Seminar hinweg ist jedoch die aufeinanderfolgende Kombination von Anfangs-, Arbeits- und Abschlußphase wichtig. Seminarplanung – die drei Phasen eines Seminars weiterlesen

Aktive und passive Lehrmethoden

Seit etlichen Jahren gibt es einen allgemeinen Trend weg von passiven Lehrmethoden und hin zu aktiven Lehrmethoden. Diese Entwicklung hält unverändert an und wird sich zukünftig wahrscheinlich auch noch weiter fortsetzen.

Passive Lehrmethoden

Passive Lehrmethoden (z.B. Vortrag, Präsentation) sind dadurch gekennzeichnet, dass die Aktivität überwiegend beim Lehrenden liegt, während der Lernende in eine passive Zuhörerrolle gedrängt wird. Passive Lehrmethoden eignen sich lediglich für die Vermittlung von reinem Faktenwissen. Eine bessere Sozial- oder Handlungskompetenz („soft skills“) beim Lernenden kann damit nicht erreicht werden.

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Aktive Lehrmethoden

In Abgrenzung dazu werden bei aktiven Lernmethoden die Lernenden von Anfang an in die Vermittlung des Lehr-/Lernstoffes einbezogen. Aktive Lehrmethoden zielen häufig auf die Vermittlung von Erfahrungen durch eine Konfrontation mit praktischen Problemen ab. Dies kann entweder in der Praxis selbst, in der Praxis nachempfundenen Modellsituationen (Bsp. Rollenspiel), bei Kleingruppenarbeit usw. der Fall sein. Der Vorteil aktiver Lehrmethoden liegt in der Realitätsnähe und in der Beteiligung der Lernenden, was zu einer deutlich höheren Lernmotivation der Lernenden führt.

Fähigkeit zur Selbstorganisation

Um einen reibungslosen Seminarablauf gewährleisten zu können ist es wichtig, dass Trainer lernen sich selbst gut zu organisieren.

Fehlende Seminarunterlagen, langes Suchen nach einer Folie, die eigentlich gerade dran wäre, verschwundene Metaplankärtchen oder einfach der nicht vorhandene rote Faden sind nicht nur ineffizient und unproduktiv, sondern den Teilnehmern gegenüber geradezu unhöflich.

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Die Improvisation bei kleineren Pannen ist sicher kaum störend, aber wenn diese sich summieren, entsteht schnell der Eindruck von Lustlosigkeit, der sich störend auf das Lernklima und damit den Lernerfolg auswirkt. Außerdem ist es höchst unprofessionell.

Eine vernünftige Organisation der Rahmenbedingungen, die Ausstattung mit guten Lernmitteln sowie ein strukturierter Ablauf des Seminars sind also wichtig.

Seminarplanung – Allgemeine Organisation

Seminarthema festlegen

Das Angebot an der Nachfrage ausrichten

Zu Beginn einer Seminarplanung wird zunächst das Thema festgelegt. Ergänzend dazu werden die wichtigsten Themenschwerpunkte aufgeführt.

Termin und Ort des Seminars planen

Alternative Veranstaltungsdaten in Erwägung ziehen

Veranstaltungstermin und -ort sollten anschliessend so geplant werden, dass arbeitsintensive Phasen (branchenübliche Hochsaison), Urlaubszeiten, Feier- und „Brückentage“, Messe- oder Kongresszeiten berücksichtigt werden.

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Welche Aspekte sollten bei der Seminarplanung berücksichtigt werden?

Zu einer umfassenden Seminarplanung gehört die bewusste Auseinandersetzung mit der Vorbereitung, der Durchführung und der Nachbereitung einer Bildungsveranstaltung.

Im Hinblick darauf geht es allerdings weniger darum einen starren Ablaufplan für das Seminar zu entwickeln, sondern eher um einen „roten Faden“ der sowohl dem Trainer als auch den Teilnehmern als Orientierungshilfe dient. Erst eine strukturierte Seminarplanung ermöglicht es, trotz häufig spontan erforderlicher Reaktionen auf unerwartete Situationen, immer wieder zu einem zielgerichteten Lehr-/Lernprozess zurückzukehren.

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