Kreativitätstechniken: Totschlagargumente rechtzeitig entlarven

Beim Einsatz von Kreativitätstechniken ist es ausgesprochen wichtig dafür zu sorgen, dass jegliche Ideen unabhängig von ihrer möglichen Realisierbarkeit zunächst völlig frei geäußert werden können. Die kritische Bewertung der Ideen und die Überprüfung auf ihre Machbarkeit hin erfolgt erst später, wenn die kreative Phase abgeschlossen ist.

Phase 1: kreative Phase (Sammeln von Ideen)
Phase 2: Kritikphase (Beurteilen und Weiterentwickeln der Ideen)

Im Hinblick darauf ist es hilfreich auf sogenannte Totschlagargumente zu achten bzw. die Teilnehmer/innen bereits im Vorfeld darauf hinzuweisen, dass diese (nicht nur) während der kreativen Phase nicht erwünscht sind.

Totschlagargumente

  • “Das geht so nicht.”
  • “Damit kennt sich hier keiner aus.”
  • “Das haben wir schon versucht.”
  • “Das funktioniert bei uns nicht.”
  • “Das ist in der Praxis nicht umsetzbar.”
  • “Diesbezüglich ist die Rechtslage nicht geklärt.”
  • “Das haben wir aus gutem Grund bisher anders gemacht.”
  • “Die Geschäftsleitung wird das sowieso abblocken.”
  • “Das kann man nicht einfach so ändern.”
  • “Das ist zu kompliziert.”
  • “Das ist zu teuer.”
  • “Damit ist die Firma XYZ auch schon gescheitert.”

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