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Blog der ReferentInnen Akademie

Die ReferentInnen Akademie (REFAK) ist ein Kooperationsprojekt von der österreichischen Arbeiterkammer mit dem Verband österreichischer gewerkschaftlicher Bildung. Das Weblog (blog.refak.at) richtet sich demzufolge auch in erster Linie an SeminarleiterInnen und TrainerInnen die in der gewerkschaftlichen Erwachsenenbildung arbeiten. Etliche der veröffentlichten Inhalte sind aber auch darüber hinausgehend für andere Zielgruppen interessant.

Wie lernen Fachleute didaktisch zu denken?

Ich finde den unter dem Titel “Didaktik unterrichten oder: Wie lernen Fachleute didaktisch zu denken?geschriebenen Erfahrungsbericht von Andrea Widmann ausgesprochen lesenswert.

Die Autorin blickt auf eine mehrjährige Erfahrung als Didaktik-Trainerin in verschiedenen Bildungseinrichtungen zurück und schildert im Hinblick darauf zunächst ihre schrittweise Vorgehensweise:

  • Prozesshaft denken
  • Organisatorische Prozesse von didaktischen unterscheiden
  • Zusammenhang von Didaktik und Methoden erkennen
  • Didaktische Prozesse planen
  • Geplante Seminarabläufe durchführen und reflektieren

Die anschließende Reflektion ihrer eigenen Arbeit ist aufschlussreich und bietet neben wichtigen Erkenntnissen insbesondere auch nützliche Anregungen.


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Prekäre Arbeitsbedingungen von Honorarkräften in der Weiterbildung

Heute habe ich eher zufällig das “Netzwerk für die Beschäftigten der Weiterbildungsbranche organisiert vom Fachbereich Bildung, Wissenschaft und Forschung in ver.di” entdeckt. In der Rubrik Schwarzbuch Weiterbildung finden sich einige anonym veröffentlichte Erfahrungsberichte von Honorarkräften in der Weiterbildung. Diese erhalten teilweise nur den tariflichen Mindestlohn von 11,25 EUR bis 12,60 Euro und berichten über ausgesprochen fragwürdige Arbeits- und Rahmenbedingungen.

Monitor zur digitalen Weiterbildung

Von der BertelsmannStiftung wurde kürzlich der 72seitige Monitor “Digitale Bildung – Die Weiterbildung im digitalen Zeitalter” veröffentlicht, der als PDF-Datei kostenlos heruntergeladen werden kann.

Die Studienergebnisse zeigen eine explizite Beschäftigung mit dem  Weiterbildungssektor.  Neben Teilnehmenden von Weiterbildungsveranstaltungen, wurden auch Leitende von Weiterbildungseinrichtungen sowie in der Weiterbildung tätige TrainerInnen und DozentInnen befragt. Ergänzend kamen außerdem noch Interviews mit Experten für digitale Weiterbildung hinzu.

Serie: Digitale Erwachsenenbildung

Auf erwachsenenbildung.at sind eine ganze Reihe sehr informativer Beiträge rund um das brandaktuelle Thema digitale Erwachsenenbildung veröffentlicht. Herausgeber sind das österreichische Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung in Kooperation mit dem österreichischen Bundesinstitut für Erwachsenenbildung. Die redaktionelle Verantwortung liegt beim Grazer Verein CONEDU (Verein für Bildungsforschung und -medien).

“Digitale Technologien verändern die Gesellschaft und damit auch die Erwachsenenbildung. Für das Lernen und Lehren von und mit Erwachsenen ergibt sich dadurch ein enormes Potenzial. In einer Serie von praxisnahen Beiträgen berichtet erwachsenenbildung.at über digitale Möglichkeiten, die sich in diesem Zusammenhang ergeben. Die Serie soll dazu ermutigen, die technischen Möglichkeiten zu erproben, Freude im Umgang mit digitalen Medien zu entwickeln und sich diese letztlich (individuell und als Bildungssektor) zu eigen zu machen.” Quelle: erwachsenenbildung.at


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