Links

Aktivierende Methoden für Seminare und Übungen

Dr. Gabi Dübbelde von der Justus-Liebig-Universität Giessen hat ein 16seitiges PDF mit Informationen zu zahlreichen Methoden zusammengestellt. Titel: Aktivierende Methoden für Seminare und Übungen.

  • Warm Up (Einstieg)
  • Work Out (Arbeitsphase)
  • Cool Down (Ausstieg)

Der Methodenkoffer bietet insbesondere für Einsteiger eine gute Orientierung wann welche Methode sinnvollerweise zum Einsatz kommt.

Blog der ReferentInnen Akademie

Die ReferentInnen Akademie (REFAK) ist ein Kooperationsprojekt von der österreichischen Arbeiterkammer mit dem Verband österreichischer gewerkschaftlicher Bildung. Das Weblog (blog.refak.at) richtet sich demzufolge auch in erster Linie an SeminarleiterInnen und TrainerInnen die in der gewerkschaftlichen Erwachsenenbildung arbeiten. Etliche der veröffentlichten Inhalte sind aber auch darüber hinausgehend für andere Zielgruppen interessant.

Wie lernen Fachleute didaktisch zu denken?

Ich finde den unter dem Titel “Didaktik unterrichten oder: Wie lernen Fachleute didaktisch zu denken?geschriebenen Erfahrungsbericht von Andrea Widmann ausgesprochen lesenswert.

Die Autorin blickt auf eine mehrjährige Erfahrung als Didaktik-Trainerin in verschiedenen Bildungseinrichtungen zurück und schildert im Hinblick darauf zunächst ihre schrittweise Vorgehensweise:

  • Prozesshaft denken
  • Organisatorische Prozesse von didaktischen unterscheiden
  • Zusammenhang von Didaktik und Methoden erkennen
  • Didaktische Prozesse planen
  • Geplante Seminarabläufe durchführen und reflektieren

Die anschließende Reflektion ihrer eigenen Arbeit ist aufschlussreich und bietet neben wichtigen Erkenntnissen insbesondere auch nützliche Anregungen.


Buchtipp: Aiga von Hippel, Claudia Kulmus, Maria Stimm „Didaktik der Erwachsenen- und Weiterbildung“ (Amazon-Partnerlink)

Prekäre Arbeitsbedingungen von Honorarkräften in der Weiterbildung

Heute habe ich eher zufällig das “Netzwerk für die Beschäftigten der Weiterbildungsbranche organisiert vom Fachbereich Bildung, Wissenschaft und Forschung in ver.di” entdeckt. In der Rubrik Schwarzbuch Weiterbildung finden sich einige anonym veröffentlichte Erfahrungsberichte von Honorarkräften in der Weiterbildung. Diese erhalten teilweise nur den tariflichen Mindestlohn von 11,25 EUR bis 12,60 Euro und berichten über ausgesprochen fragwürdige Arbeits- und Rahmenbedingungen.

Monitor zur digitalen Weiterbildung

Von der BertelsmannStiftung wurde kürzlich der 72seitige Monitor “Digitale Bildung – Die Weiterbildung im digitalen Zeitalter” veröffentlicht, der als PDF-Datei kostenlos heruntergeladen werden kann.

Die Studienergebnisse zeigen eine explizite Beschäftigung mit dem  Weiterbildungssektor.  Neben Teilnehmenden von Weiterbildungsveranstaltungen, wurden auch Leitende von Weiterbildungseinrichtungen sowie in der Weiterbildung tätige TrainerInnen und DozentInnen befragt. Ergänzend kamen außerdem noch Interviews mit Experten für digitale Weiterbildung hinzu.