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Prekäre Arbeitsbedingungen von Honorarkräften in der Weiterbildung

Heute habe ich eher zufällig das “Netzwerk für die Beschäftigten der Weiterbildungsbranche organisiert vom Fachbereich Bildung, Wissenschaft und Forschung in ver.di” entdeckt. In der Rubrik Schwarzbuch Weiterbildung finden sich einige anonym veröffentlichte Erfahrungsberichte von Honorarkräften in der Weiterbildung. Diese erhalten teilweise nur den tariflichen Mindestlohn von 11,25 EUR bis 12,60 Euro und berichten über ausgesprochen fragwürdige Arbeits- und Rahmenbedingungen.

Monitor zur digitalen Weiterbildung

Von der BertelsmannStiftung wurde kürzlich der 72seitige Monitor “Digitale Bildung – Die Weiterbildung im digitalen Zeitalter” veröffentlicht, der als PDF-Datei kostenlos heruntergeladen werden kann.

Die Studienergebnisse zeigen eine explizite Beschäftigung mit dem  Weiterbildungssektor.  Neben Teilnehmenden von Weiterbildungsveranstaltungen, wurden auch Leitende von Weiterbildungseinrichtungen sowie in der Weiterbildung tätige TrainerInnen und DozentInnen befragt. Ergänzend kamen außerdem noch Interviews mit Experten für digitale Weiterbildung hinzu.

Serie: Digitale Erwachsenenbildung

Auf erwachsenenbildung.at sind eine ganze Reihe sehr informativer Beiträge rund um das brandaktuelle Thema digitale Erwachsenenbildung veröffentlicht. Herausgeber sind das österreichische Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung in Kooperation mit dem österreichischen Bundesinstitut für Erwachsenenbildung. Die redaktionelle Verantwortung liegt beim Grazer Verein CONEDU (Verein für Bildungsforschung und -medien).

“Digitale Technologien verändern die Gesellschaft und damit auch die Erwachsenenbildung. Für das Lernen und Lehren von und mit Erwachsenen ergibt sich dadurch ein enormes Potenzial. In einer Serie von praxisnahen Beiträgen berichtet erwachsenenbildung.at über digitale Möglichkeiten, die sich in diesem Zusammenhang ergeben. Die Serie soll dazu ermutigen, die technischen Möglichkeiten zu erproben, Freude im Umgang mit digitalen Medien zu entwickeln und sich diese letztlich (individuell und als Bildungssektor) zu eigen zu machen.” Quelle: erwachsenenbildung.at

Dossier: Selbstständigkeit in der Erwachsenenbildung

Eigentlich ein ausgesprochen wichtiges Thema welches jede/n Dozentin/en betrifft und zu dem man trotzdem nur wenige, verlässliche Informationen findet. Deshalb an dieser Stelle der Hinweis auf das im Rahmen von wb-web.de veröffentlichte Dossier zur “Selbstständigkeit in der Erwachsenenbildung“. Neben informativen Wissensbausteinen und nützlichen Checklisten finde ich insbesondere die persönlichen Erfahrungsberichte anderer ErwachsenenbildnerInnen sehr lesenswert.

Leitfaden für partizipative Trainingsmethoden

Unter partizipativer Erwachsenenbildung (Partizipation, lat. participatio = Teilhabe, Mitwirkung) versteht man einen wechselseitigen (interaktiven) Lehr-/Lern-Prozess von DozentInnen und TeilnehmerInnen. Dem Wissen, den Fähigkeiten, dem Erfahrungsschatz sowie den Interessen der TeilnehmerInnen kommt dabei eine größere Bedeutung als dem Expertenstatus der DozentInnen zu.

Weitergehende Informationen dazu bietet der 36seitige “Leitfaden für partizipative Trainingsmethoden” von Eva Engelhardt-Wendt, der hier kostenlos als PDF-Datei heruntergeladen werden kann. Es handelt sich dabei um eine ältere Veröffentlichung (2003) die aber unverändert eine gute Grundlage für die Seminarplanung ist.