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Visualisierung mit Farben

Auch für die Visualisierung mit Farben gilt – weniger ist mehr. Der Einsatz der kompletten Farbpalette ist nicht empfehlenswert. Sinnvoll ist hingegen die Beschränkung auf die drei Farben schwarz, grün und rot.

Das bedeutet, die Standardfarbe ist immer schwarz. Schwarze Schrift auf weißem Papier ist aufgrund des hohen Farbkontrastes für die Teilnehmer/innen am besten lesbar. Außerdem wird schwarze Schrift auf weißem Grund als seriös wahrgenommen. Deshalb sollte man davon auch nicht abweichen.

Für Hervorhebungen (Umrahmung, Unterstreichung) eignet sich die Farbe rot. Sie signalisiert „Achtung – hier ist etwas wichtig!“. In anderen Zusammenhängen sollte man die „gelernten“ Farbbedeutungen berücksichtigen und entsprechend umsetzen. Beispiele.: rot = negativ, grün = positiv / rot = Minus, schwarz = Plus.

Quelle: pixabay.com
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Blau ist eine Ergänzungsfarbe, die nur selten zum Einsatz kommen sollte. Sie wird aufgrund des geringeren Farbkontrastes zu Schwarz, in Abgrenzung dazu manchmal nicht gut wahrgenommen.

Auf weitere Farben (braun, violett, rosa, orange, gelb) sollte möglichst vollständig verzichtet werden. Gelb und Orange sind auf weißem Papier nur wenig kontrastreich, die Unterschiede von Rosa und Lila zu Rot können manche Teilnehmer/innen nur schlecht erkennen und auch Braun und Grün sind insbesondere über eine größere Distanz häufig nur schwer auseinanderzuhalten.


Buchtipp: Axel Rachow, Johannes Sauer „Der Flipchart-Coach. Profi-Tipps zum Visualisieren und Präsentieren am Flipchart (Edition Training aktuell)“ (Amazon-Partnerlink)

Ich visualisiere, also bin ich!

Fast alle Seminarleiter/innen tun es, aber warum eigentlich? Eben weil es alle machen, weil es irgendwie dazu gehört, weil nur reden langweilig ist, weil die Zeit damit schneller rumgeht …

Visualisierung ist auf ein Ziel ausgerichtet

Die Visualisierung, d.h. die bildhafte Darstellung von Informationen, ist nur dann sinnvoll, wenn sie vorher gründlich durchdacht wurde.

Die entscheidenden Fragen dabei sind

  1. Was will ich veranschaulichen?
  2. Warum will ich diesen Sachverhalt veranschaulichen?

Erst wenn ich diese Vorüberlegungen im Hinblick auf die geplante Visualisierung geklärt habe, sollte ich mir Gedanken über die Frage “3. Wie kann ich das veranschaulichen?” machen. Ich visualisiere, also bin ich! weiterlesen

Wertungssymbole

Bei der Visualisierung z.B. am Flipchart benötigt man relativ häufig sogenannte Wertungssymbole, um grafisch hervorzuheben, ob ein Aspekt gut oder schlecht beziehungsweise richtig oder falsch ist. Neben einem Plus- oder Minus-Zeichen eignen sich auch Smilies, nach unten oder oben zeigende Richtungspfeile, eine Hand mit ausgestrecktem Daumen oder verschiedene Wettersymbole dafür.

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Visualisierung am Flipchart

Visualisieren bedeutet einen Sachverhalt bildlich zu veranschaulichen. Informationen werden dadurch leichter erfassbar, wesentliche Aussagen werden verdeutlicht und den Teilnehmern fällt es leichter auf zusätzlich Geschriebenes als auf nur Gesagtes Bezug zu nehmen. Die Visualisierung am Flipchart eignet sich für Gruppen bis maximal 20 Teilnehmer.

Das Flipchart selbst besteht aus einer großen Platte, oben mit einer Aufhänge- und  Klemmvorrichtung für den Papierblock (Format 100 x 70 cm), unten mit einer Stiftablage sowie einem höhenverstellbaren, dreibeinigen Ständer. Das Flipchart sollte wegen der Blendwirkung niemals vor einem Fenster sondern immer vor einer Wand stehen.

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