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Methoden zur Aktivierung (Energizer, Muntermacher)

Zur Auflockerung und Aktivierung der TeilnehmerInnen werden in Seminaren zwischendurch immer mal wieder sogenannte Energizer oder auch Muntermacher eingesetzt.

Methoden zur Aktivierung (Energizer, Muntermacher)

  • Gordischer Knoten: Dabei kommen alle TeilnehmerInnen in der Raummitte zusammen und ergreifen mit jeder Hand spontan jeweils eine andere Hand einer/s Teilnehmerin/s. Wenn alle TeilnehmerInnen auf diese Weise untereinander verbunden sind, beginnt das Entwirrspiel ohne dass dabei ein/e Teilnehmer/in eine Hand loslässt.
  • Ballspurt: Je nach Anzahl der TeilnehmerInnen werden zwei bis drei Gruppen gebildet. Diese erhalten jeweils einen Tennisball. Anschließend müssen sie sich jeweils einen Plan überlegen wie der Ball möglichst schnell von einer/m Teilnehmer/in zur/m anderen weitergegeben werden kann. Bei der Umsetzung wird die Zeit gestoppt die benötigt wird bis alle Gruppenmitglieder den  Ball einmal in der Hand hatten. Gewonnen hat am Ende die Gruppe, die den Tennisball mit dem geringsten Zeitaufwand weitergegeben hat.
  • La-Ola-Welle: Die Stühle werden dabei in einer Reihe aufgestellt. Die TeilnehmerInnen setzen sich. Rechts und links befindet sich beim Spielstart jeweils ein leerer Stuhl. Dann ruft die/der Seminarleiter/in entweder “Welle backbord” oder “Welle steuerbord” woraufhin sich die TeilnehmerInnen entweder einen Platz nach rechts oder links setzen müssen. Währenddessen versucht der Seminarleiter/in einen leeren Stuhl in der Mitte zu besetzen von einer/m Teilnehmer/in die/der sich in der Richtung geirrt hat. Diese/r ist dann die/der nächste Kommandeur/in.

Mit solch einfachen Energizern oder Muntermachern gelingt es oft die Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit der TeilnehmerInnen für eine nachfolgende theoretische Wissensvermittlung zu verbessern.

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Lernprozesse anregen

Wie fördert man die Auseinandersetzung der TeilnehmerInnen mit einem Thema? Was bringt die TeilnehmerInnen zum Nachdenken?

Durch offene Fragen, gezielte Provokationen oder mit humorvollen Beiträgen lassen sich Lernimpulse setzen.

Gezielte Fragestellungen fallen einem da meistens als erstes ein.

Das Geheimnis nachhaltigerer und somit erfolgreicherer Denkanstöße ist aber der emotionale Überraschungsmoment.

“Schatz, wie war dein Tag?” Was antworten Sie auf diese Frage? Für gewöhnlich will niemand seine/n Partner/in mit der Beschreibung seiner Alltagsroutine langweilen. Deshalb erzählen die meisten Menschen entweder Vorkommnisse über die sie sich geärgert haben oder unterhaltsame Anekdoten über die sie gelacht haben.

Genauso gelingt es oft gezielt Lernimpulse zu setzen. Fordern Sie die TeilnehmerInnen bewusst heraus oder bringen Sie sie unerwartet zum Lachen! Und dann nutzen Sie die Aufmerksamkeit und lassen Sie die TeilnehmerInnen aktiv mitarbeiten.

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