Schlagwort-Archiv: Kreativitätstechniken

Kreativitätstechniken: Totschlagargumente rechtzeitig entlarven

Beim Einsatz von Kreativitätstechniken ist es ausgesprochen wichtig dafür zu sorgen, dass jegliche Ideen unabhängig von ihrer möglichen Realisierbarkeit zunächst völlig frei geäußert werden können. Die kritische Bewertung der Ideen und die Überprüfung auf ihre Machbarkeit hin erfolgt erst später, wenn die kreative Phase abgeschlossen ist.

Phase 1: kreative Phase (Sammeln von Ideen)
Phase 2: Kritikphase (Beurteilen und Weiterentwickeln der Ideen) Kreativitätstechniken: Totschlagargumente rechtzeitig entlarven weiterlesen

Kreativitätstechniken: Lexikon-Methode und Katalog-Technik

Die Lexikon-Methode und die Katalog-Technik gehören beide zu den Kreativitätstechniken, genauer gesagt zu den sogenannten Reizwortmethoden. Das Grundprinzip der systematischen Zufallsanregung mittels Reizworten besteht darin Anregungen aus zufällig ausgewählten Textquellen (Lexikon, Katalog) zu erhalten.


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Der Ablauf ist denkbar einfach.

  1. Es wird ein noch zu lösendes Problem benannt.
  2. Aus einem Lexikon oder einem Katalog wird per Zufall ein Artikel ausgewählt.
  3. Einzelne Worte dieses Artikels werden dann auf das Problem bezogen.

Der Vorteil von Lexikon-Methode und Katalog-Technik besteht darin, dass der zufällig ausgewählte Artikel oft so weit vom eigentlichen Problem wegführt, dass die gefundenen Lösungsideen von verblüffender Neuigkeit sein können. Der Nachteil ist, dass die Übertragung der durch den Artikel erhaltenen Impulse auf das ungelöste Problem oft nicht gelingt.

Kreativitätstechniken: Semantische Intuition

Was versteht man unter Semantischer Intuition?

Die Semantische Intuition gehört zu den Kreativitätstechniken. Genauer gesagt zu den sogenannten Reizwortmethoden. Das bedeutet, dass Problem wird mit unterschiedlichen Reizworten in einen neuen Zusammenhang gesetzt.

Wann wird die Semantische Intuition eingesetzt?

Das Ziel ist es mit Hilfe der Semantischen Intuition ganz allgemein neue Ideen und/oder innovative Problemlösungen zu finden. Als für die Semantische Intuition benötigte Zeit sollte man mindestens 60 und maximal 120 Minuten einplanen. Kreativitätstechniken: Semantische Intuition weiterlesen

Kreativitätstechniken: Osborn-Checkliste

Die in den 1960er Jahren von Alex F. Osborn entwickelte und nach ihm benannte Kreativtätstechnik „Osborn-Checkliste“ zeichnet sich durch einen mehrmaligen Perspektivenwechsel aus mit dessen Hilfe ungewöhnliche Ideen gesammelt und überraschende Lösungsansätze gefunden werden können.

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Kreativitätstechniken: Brainwriting (Methode 635)

Was versteht man unter Brainwriting?

Das Brainwriting gehört als Weiterentwicklung des → Brainstorming zu den Kreativitätstechniken und wird auch als Methode 635 (6 Teilnehmer formulieren jeweils 3 Ideen in 5 Minuten.) bezeichnet. Im Unterschied zum Brainstorming notieren die Teilnehmer beim Brainwriting ihre Ideen schriftlich. Außerdem beziehen sie sich nach kurzer Überlegungszeit jeweils direkt auf die Lösungsvorschläge der anderen Gruppenteilnehmer und entwickeln so deren Ursprungsideen weiter.

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Kreativitätstechniken: Brainstorming

Was versteht man unter Brainstorming?

Das in den 1930er Jahren von dem amerikanischen Werbefachmann Alex F. Osborn entwickelte Brainstorming (auch: Ideensammlung, Kopfsalat) ist vermutlich die bekannteste Kreativitätstechnik überhaupt. Beim Brainstorming nennen die Seminarteilnehmer spontan Lösungsvorschläge für ein Problem, welche dann vom Seminarleiter für die Gruppe sichtbar am Flipchart (alternativ: an der Tafel, am Whiteboard) notiert werden.

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