Pro-und-Contra-Debatte

Die Pro- und-Contra-Debatte ist eine wirksame Methode wenn es um die Förderung einer konstruktiven Diskussionskultur geht. Die Teilnehmer/innen lernen dabei nicht nur die eigene Meinung selbstbewusst zu vertreten, sondern auch Gegenargumente zuzulassen. Außerdem wird die Empathie (das Einfühlungsvermögen) gefördert, was sich beispielsweise auch auf die Teamfähigkeit positiv auswirkt.

Grundlage der Pro-und-Contra-Debatte ist die Benennung eines konfliktträchtigen Streitthemas, wie zum Beispiel „Jod-Prophylaxe, ja oder nein?“.

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Dann werden zwei Gruppen gebildet. Die eine Gruppe sammelt alle Argumente, die für eine Jod-Prophylaxe sprechen (Pro-Gruppe). Die andere Gruppe trägt sämtliche Einwände zusammen, die gegen eine Jod-Prophylaxe vorgebracht werden können (Contra-Gruppe).

Anschließend stellt sich jeweils ein/e Vertreter/in der beiden Gruppen der Diskussion. Dabei kann beispielsweise so vorgegangen werden, dass diese Gruppenvertreter/innen zunächst fünf Minuten lang die Gelegenheit erhalten die Position ihrer Gruppe dazustellen. Erst danach beginnt das eigentliche Streitgespräch. Im Anschluss daran wird abgestimmt und so geklärt, wer am Ende der Pro-und-Contra-Debatte zu welcher Überzeugung gelangt ist. Ist es durch eine geschickte und gute Argumentation gelungen die Mitglieder der jeweils anderen Gruppe von den eigenen Argumenten zu überzeugen?