Methoden zur Aktivierung (Energizer, Muntermacher)

Zur Auflockerung und Aktivierung der TeilnehmerInnen werden in Seminaren zwischendurch immer mal wieder sogenannte Energizer oder auch Muntermacher eingesetzt.

Methoden zur Aktivierung (Energizer, Muntermacher)

  • Gordischer Knoten: Dabei kommen alle TeilnehmerInnen in der Raummitte zusammen und ergreifen mit jeder Hand spontan jeweils eine andere Hand einer/s Teilnehmerin/s. Wenn alle TeilnehmerInnen auf diese Weise untereinander verbunden sind, beginnt das Entwirrspiel ohne dass dabei ein/e Teilnehmer/in eine Hand loslässt.
  • Ballspurt: Je nach Anzahl der TeilnehmerInnen werden zwei bis drei Gruppen gebildet. Diese erhalten jeweils einen Tennisball. Anschließend müssen sie sich jeweils einen Plan überlegen wie der Ball möglichst schnell von einer/m Teilnehmer/in zur/m anderen weitergegeben werden kann. Bei der Umsetzung wird die Zeit gestoppt die benötigt wird bis alle Gruppenmitglieder den  Ball einmal in der Hand hatten. Gewonnen hat am Ende die Gruppe, die den Tennisball mit dem geringsten Zeitaufwand weitergegeben hat.
  • La-Ola-Welle: Die Stühle werden dabei in einer Reihe aufgestellt. Die TeilnehmerInnen setzen sich. Rechts und links befindet sich beim Spielstart jeweils ein leerer Stuhl. Dann ruft die/der Seminarleiter/in entweder “Welle backbord” oder “Welle steuerbord” woraufhin sich die TeilnehmerInnen entweder einen Platz nach rechts oder links setzen müssen. Währenddessen versucht der Seminarleiter/in einen leeren Stuhl in der Mitte zu besetzen von einer/m Teilnehmer/in die/der sich in der Richtung geirrt hat. Diese/r ist dann die/der nächste Kommandeur/in.

Mit solch einfachen Energizern oder Muntermachern gelingt es oft die Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit der TeilnehmerInnen für eine nachfolgende theoretische Wissensvermittlung zu verbessern.

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Trend: Digitalisierung von Erwachsenenbildung

Die Formulierung Digitalisierung von Erwachsenenbildung beschreibt die Veränderungen der Lehr-/Lernprozesse durch die verstärkte Nutzung digitaler Geräte.

eLearning (electronic learning) = Technologieunterstütztes Lernen. Der Begriff wird allerdings oft synonym gebraucht für computerunterstütztes Lernen (Computer-based Training), d.h. das Lernen mit Lernsoftware oder webbasierten Lernsystemen am PC oder Notebook. Unter mLearning (mobile learning) versteht man dementsprechend das Lernen mit Mobilgeräten (Smartphone, E-Book-Reader, Tablet, MP3-Player).

Beim blended learning (integriertes Lernen) wechseln sich eLearning-Phasen mit Präsenzphasen ab.

Lizensierte Bilder rechtssicher verwenden

Ich habe mich im vergangenen Jahr intensiv mit dem Thema Open Educational Resources beschäftigt und mir für dieses Jahr vorgenommen das Gelernte endlich auch umzusetzen. Das bedeutet zum einen meine eigenen Materialien so zu lizensieren, dass sie von anderen rechtssicher weiterverwendet werden können. Und zum anderen möchte ich selbst auch auf der sicheren Seite sein wenn ich die von anderen kostenlos zur Verfügung gestellten Materialien nutze. Lizensierte Bilder rechtssicher verwenden weiterlesen

Dossier: Selbstständigkeit in der Erwachsenenbildung

Eigentlich ein ausgesprochen wichtiges Thema welches jede/n Dozentin/en betrifft und zu dem man trotzdem nur wenige, verlässliche Informationen findet. Deshalb an dieser Stelle der Hinweis auf das im Rahmen von wb-web.de veröffentlichte Dossier zur “Selbstständigkeit in der Erwachsenenbildung“. Neben informativen Wissensbausteinen und nützlichen Checklisten finde ich insbesondere die persönlichen Erfahrungsberichte anderer ErwachsenenbildnerInnen sehr lesenswert.

Lernprozesse anregen

Wie fördert man die Auseinandersetzung der TeilnehmerInnen mit einem Thema? Was bringt die TeilnehmerInnen zum Nachdenken?

Durch offene Fragen, gezielte Provokationen oder mit humorvollen Beiträgen lassen sich Lernimpulse setzen.

Gezielte Fragestellungen fallen einem da meistens als erstes ein.

Das Geheimnis nachhaltigerer und somit erfolgreicherer Denkanstöße ist aber der emotionale Überraschungsmoment.

“Schatz, wie war dein Tag?” Was antworten Sie auf diese Frage? Für gewöhnlich will niemand seine/n Partner/in mit der Beschreibung seiner Alltagsroutine langweilen. Deshalb erzählen die meisten Menschen entweder Vorkommnisse über die sie sich geärgert haben oder unterhaltsame Anekdoten über die sie gelacht haben.

Genauso gelingt es oft gezielt Lernimpulse zu setzen. Fordern Sie die TeilnehmerInnen bewusst heraus oder bringen Sie sie unerwartet zum Lachen! Und dann nutzen Sie die Aufmerksamkeit und lassen Sie die TeilnehmerInnen aktiv mitarbeiten.

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Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Bildungsveranstaltungen (Erwachsenenbildung)