Arbeitsbedingungen von Dozenten/innen in der Erwachsenenbildung

Der bereits am 19.05.2013 auf www.tagesspiegel.de veröffentlichte Artikel ist unverändert lesenswert.

Barbara Kerbel: “Lehrer zweiter Klasse. Freiberufliche Dozenten in der Erwachsenenbildung leiden unter prekären Arbeitsbedingungen – und suchen Alternativen.”

So verlockend Fachkräften der berufliche Wechsel in den Weiterbildungsbereich zuweilen erscheint – er sollte wohl durchdacht sein. Denn es ist etwas anderes, ob man gelegentlich nebenberuflich ein Seminar gestaltet oder ob die Trainertätigkeit die Haupteinnahmequelle bildet.

Sätze ergänzen

Eine Methode, die sich für eine Prozessevaluation während eines Seminars eignet ist das “Sätze ergänzen”. Hierbei erhält jede/r Teilnehmer/in fünf bis zehn Minuten Zeit einen vorgegebenen Satzanfang fortzuführen. Zum Beispiel: “In diesem Seminar vermisse ich bisher ….”.

Saetze_ergaenzenDafür kann man beispielsweise pro Teilnehmer/in drei Moderationskarten ausgeben, die dann von diesen mit jeweils einem Aspekt beschrieben werden.

Anschließend liest jede/r Teilnehmer/in ihre/seine Antworten kurz vor. Die Karten werden dann für alle lesbar an eine Moderationswand geheftet. Dabei können die einzelnen Aspekte diskutiert und Fragen an den jeweilige/n Teilnehmer/in gestellt werden. Zum Schluss werden die Themen nach Kategorien sortiert, diese in ihrer Bedeutung gewichtet und gemeinsam nach Verbesserungsmöglichkeiten gesucht.


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Fragebogen zur Evaluation eines Seminars in der Erwachsenenbildung

SeminarevaluationEine Vorlage für einen Bewertungsbogen zur Seminarevaluation können Sie mit einem Klick auf den Link downloaden: Fragebogen_Seminarevaluation (PDF-Datei)

Dieser wird am Ende des Seminars an die Teilnehmer/innen verteilt und von diesen auf freiwilliger Basis ausgefüllt.

Die spätere Auswertung erfolgt selbstverständlich anonym und dient der Qualitätssicherung.

Regeln für die Visualisierung an der Moderationswand

Wenn man eine Moderationswand zur Verfügung hat und diese häufiger für die Arbeit mit den Teilnehmer/innen nutzen möchte, empfiehlt es sich frühzeitig einige wesentliche Hinweise für die Beschriftung der Moderationskarten zu geben.

ModerationskartenDas erleichtert die späteren Arbeitsabläufe in der Gruppe und fördert die Effektivität der Methode. Außerdem ist es für alle Beteiligten so angenehmer, als wenn die/der Dozent/in die Teilnehmer/innen während des Seminarverlaufs immer wieder auf “missverständliche/unlesbare Karten” hinweist.