Open Space

Mit Open Space steht eine Methode zur Verfügung, die insbesondere im Rahmen von Tagungen geeignet ist die Vorträge von Einzelpersonen und die Arbeit in Kleingruppen erfolgreich miteinander zu verbinden.

  • Phase 1: Ein/e Referent/in führt mit einem ausführlichen Vortrag in das zu ausgewählte Thema ein.
  • Phase 2: Die Zuhörer/innen benennen im Anschluss an den Vortrag Teilaspekte die sie gern vertiefend behandeln möchten. Diese werden in eine vorbereitete Zeit-Raum-Matrix eingetragen.
  • Phase 3: Die Teilnehmer/innen finden sich in den verschiedenen Kleingruppen zusammen und bearbeiten gemeinsam das jeweilige Unterthema. Die wichtigsten Ergebnisse werden entsprechend visualisiert.
  • Phase 4: Die Gruppe findet sich wieder als Ganzes im Tagungsraum zusammen. Nacheinander werden die in den Kleingruppen erarbeiteten Ergebnisse von diesen vorgestellt.

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Methodik – was bedeutet das in der Praxis?

Methodik und Didaktik sind gewissermaßen die Schlagworte der Pädagogik, von denen jeder schon einmal etwas gehört hat, aber nur wenige wissen was sie eigentlich genau bedeuten.

Was versteht man unter Didaktik und Methodik?

Methodik ist in der Pädagogik ein Sammelbegriff. Er umfasst alle möglichen Wege des Lehrens und Lernens, über welche die angestrebten Lehr-Lern-Ziele erreicht werden können. Methodik – was bedeutet das in der Praxis? weiterlesen

Markt der Möglichkeiten

Beispielsweise im Zusammenhang mit einer turnusmäßigen Tagung kann ein im Vorfeld vorbereiteter, sogenannter „Markt der Möglichkeiten“ eingerichtet werden. Hierbei werden von unterschiedlichen Fachabteilungen eines Unternehmens, abteilungsübergreifend tätigen Projektgruppen oder branchenweit aktiven, unternehmensnahen Initiativen in einem Saal individuelle Informationsstände aufgebaut.

Im Rahmen dieser „Marktstände“ haben die einzelnen Abteilungen, Projektgruppen und Initiativen die Gelegenheit sich und ihre Tätigkeiten anschaulich darzustellen. Für die Besucher/innen eines solchen „Marktes der Möglichkeiten“ bietet dieser außerdem die Chance sich mit den jeweiligen Ansprechpartnern/innen auszutauschen und so wertvolle informelle Kontakte zu knüpfen. Darüber hinaus ist auch die Weitergabe von weiterführendem Informationsmaterial empfehlenswert.

Lernfähigkeit und Lernbereitschaft

Bevormundung, Belehrung und Besserwisserei vermeiden

Alle Erwachsenen besitzen zunächst einmal die Fähigkeit zum Lernen. Aber – und das ist das Wichtige – sie entscheiden selbst, ob und was sie lernen wollen. Wenn diese grundsätzliche Lernbereitschaft nicht vorhanden ist, laufen sämtliche Bemühungen der Lehrenden gewissermaßen ins Leere. Man kann auf erwachsene Kursteilnehmer/innen nicht einfach so Informationen und/oder Handlungskompetenzen übertragen, welche man selbst für wichtig hält.

Lernbereitschaft fördern, d.h. zum Lernen motivieren und Lernunterstützung anbieten

Deshalb ist es wichtig, sich bei der Planung und Durchführung eines Seminars nicht allein auf die Vermittlung von Wissen und die inhaltliche Arbeit zu konzentrieren. Für den Erfolg einer Bildungsveranstaltung ist die Förderung der Lernbereitschaft der Teilnehmer/innen mindestens genauso bedeutsam. Wenn es der/m Kursleiter/in nicht gelingt die Teilnehmer/innen vom Nutzen des Lernstoffes zu überzeugen, sind Inhalte, Fachkompetenz und Präsentation im Grunde genommen gleichgültig – der erhoffte Bildungserfolg wird sich nicht einstellen.

Anschlusslernen ermöglichen und Praxisbezug herstellen

Um die Lernbereitschaft der Teilnehmer/innen zu fördern, sollten deren Vorkenntnisse, Erfahrungen und Sichtweisen immer Berücksichtigung finden. Dieses sogenannte Anschlusslernen, also das Anknüpfen an bereits vorhandenes Wissen, begünstigt schnelle Lernfortschritte und motiviert die Teilnehmer/innen zum Weiterlernen.

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Cocktail-Party … das Speed-Dating der Erwachsenenbildung ;-)

Welche Methode sich für die Gestaltung der Anfangsphase eines Seminars eignet, ist unter anderem von der Zusammensetzung der Teilnehmer/innen abhängig. Kennen sich die Teilnehmer/innen bereits, weil sie beispielsweise im gleichen Unternehmen tätig sind? Oder sind sich die Teilnehmer/innen untereinander noch völlig fremd?

Einige Teilnehmer/innen scheuen die Kontaktaufnahme zu Seminarbeginn.

Dann sollte man berücksichtigen, dass es sehr vielen Menschen ausgesprochen schwer fällt sich am Anfang eines Seminars direkt in einer größeren Gruppe vorzustellen. Eine Hilfestellung, wie diese Hemmschwelle überwunden und Ängste sowie Unsicherheiten im Kontakt mit fremden Menschen schnell abgebaut werden können, kann man als Seminarleiter/in geben indem man eine sogenannte Cocktail-Party durchführt. Cocktail-Party … das Speed-Dating der Erwachsenenbildung 😉 weiterlesen

Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Bildungsveranstaltungen (Erwachsenenbildung)