Überraschungen inbegriffen

Veranstaltungen der Erwachsenenbildung lassen sich zwar planen – verlaufen aber eigentlich nie so wie geplant. Das was den Plan fast immer stört, sind die Teilnehmer/innen. 😉

Zusammensetzung der Gruppe ist ungewiss

Da gibt es nichts, was es nicht gibt. Sympathische und konstruktiv mitarbeitende Teamplayer/innen, aber auch ausgesprochen schwierige Teilnehmer/innen. Neugierige Zuhörer/innen, unkomplizierte Kumpeltypen, übereifrige Streber/innen, anstrengende Selbstdarsteller/innen, unterhaltsame Clowns, fachkompetente Besserwisser/innen usw. usw.

Es ist nicht möglich die Teilnehmer/innen im Vorfeld einer Bildungsveranstaltung richtig einzuschätzen oder die Zusammensetzung der Gruppe vorherzusehen. Deshalb gehört die geschickte Beeinflussung und gezielte Steuerung der sich spontan entwickelnden, gruppendynamischen Prozesse vermutlich zu den größten Herausforderungen in der Erwachsenenbildung. Überraschungen inbegriffen weiterlesen

Methoden der Erwachsenenbildung

Von der Grazer Erwachsenenbildungseinrichtung  CONEDU wird in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Bildung und dem Bundesinstitut für Erwachsenenbildung das ausgesprochen informative Webprojekt www.erwachsenenbildung.at gestaltet.

Beispielsweise gibt es dort  unter anderem die Serie “Methoden der Erwachsenenbildung“. Diese bietet eine Vielzahl an nützlichen Texten rund um die Seminargestaltung.

Buch-Neuauflage: Sichtbar: Die besten Visualisierungs-Tipps für Präsentation und Training

Seit dem 16. Juni 2016 ist die inzwischen sechste Auflage des Ratgebers aus der Edition Training Aktuell erhältlich.


Axel Rachow: Sichtbar: Die besten Visualisierungs-Tipps für Präsentation und Training (Amazon-Partnerlink)

“Fitness für abwechslungsreiche Präsentationen in Seminaren und Trainings: Mit – Sichtbar – erweitern Sie Ihr Repertoire an Präsentationsideen und Visualisierungstechniken. Sie verändern Ihren Blick auf die Dinge und beginnen, unter Präsentationen mehr zu verstehen, als das Zeigen von Plakaten und PowerPoint-Folien. Axel Rachow zeigt Materialien, Techniken und Vorgehensweisen, die das unkomplizierte Arbeiten ermöglichen, denn oft genug ist die Zeit zur Vorbereitung eher knapp. Beeindrucken Sie mit originellen Präsentationsformen und einem Medienmix in Seminaren und Veranstaltungen.” Quelle: amazon.de

Visualisierung mit Farben

Auch für die Visualisierung mit Farben gilt – weniger ist mehr. Der Einsatz der kompletten Farbpalette ist nicht empfehlenswert. Sinnvoll ist hingegen die Beschränkung auf die drei Farben schwarz, grün und rot.

Das bedeutet, die Standardfarbe ist immer schwarz. Schwarze Schrift auf weißem Papier ist aufgrund des hohen Farbkontrastes für die Teilnehmer/innen am besten lesbar. Außerdem wird schwarze Schrift auf weißem Grund als seriös wahrgenommen. Deshalb sollte man davon auch nicht abweichen.

Für Hervorhebungen (Umrahmung, Unterstreichung) eignet sich die Farbe rot. Sie signalisiert „Achtung – hier ist etwas wichtig!“. In anderen Zusammenhängen sollte man die „gelernten“ Farbbedeutungen berücksichtigen und entsprechend umsetzen. Beispiele.: rot = negativ, grün = positiv / rot = Minus, schwarz = Plus.

Quelle: pixabay.com
Quelle: pixabay.com / User: 422737 / Titel: colored-pencils-686679_960_720 / Lizenz: CC0

Blau ist eine Ergänzungsfarbe, die nur selten zum Einsatz kommen sollte. Sie wird aufgrund des geringeren Farbkontrastes zu Schwarz, in Abgrenzung dazu manchmal nicht gut wahrgenommen.

Auf weitere Farben (braun, violett, rosa, orange, gelb) sollte möglichst vollständig verzichtet werden. Gelb und Orange sind auf weißem Papier nur wenig kontrastreich, die Unterschiede von Rosa und Lila zu Rot können manche Teilnehmer/innen nur schlecht erkennen und auch Braun und Grün sind insbesondere über eine größere Distanz häufig nur schwer auseinanderzuhalten.

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Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Bildungsveranstaltungen (Erwachsenenbildung)