Komplexe Sachverhalte auf das Wesentliche reduzieren

Didaktische Reduktion

Den Umfang von Informationen sinnvoll zu begrenzen und/oder das Ineinandergreifen von unterschiedlichen Sachverhalten verständlich darzustellen gehört zu den wichtigsten Aufgaben von Lehrenden. Diese Auswahl und Aufbereitung ist nicht nur aus Zeitgründen  erforderlich, sondern auch um den Lernstoff für die Lernenden überschaubar und nachvollziehbar zu machen.

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Anfangssituationen: Was man tun und besser lassen sollte (Amazon-Partnerlink)

Beispiele für didaktische Reduktionen

  1. Man beschränkt den Lernstoff vertikal (in der Tiefe), weil man Themeneinsteigern zunächst nur einen allgemeinen Überblick über ein Thema geben möchte.
  2. Man reduziert die Informationen horizontal (in der Breite) für den Austausch mit anderen Fachexperten, die man regelmässig über neue Entwicklungen innerhalb des gemeinsamen Themengebietes auf dem Laufenden hält.
  3. Man wendet sowohl eine vertikale als auch eine horizontale Reduktion an, weil man sich auf die Weitergabe von Wissen konzentriert, welches einen klar erkennbaren Anwendungsbezug hat, d.h. der ausgewählte Lernstoff soll für die Lernenden einen praktischen Nutzen haben.

Visualisierung am Flipchart

Visualisieren bedeutet einen Sachverhalt bildlich zu veranschaulichen. Informationen werden dadurch leichter erfassbar, wesentliche Aussagen werden verdeutlicht und den Teilnehmern fällt es leichter auf zusätzlich Geschriebenes als auf nur Gesagtes Bezug zu nehmen. Die Visualisierung am Flipchart eignet sich für Gruppen bis maximal 20 Teilnehmer.

Das Flipchart selbst besteht aus einer großen Platte, oben mit einer Aufhänge- und  Klemmvorrichtung für den Papierblock (Format 100 x 70 cm), unten mit einer Stiftablage sowie einem höhenverstellbaren, dreibeinigen Ständer. Das Flipchart sollte wegen der Blendwirkung niemals vor einem Fenster sondern immer vor einer Wand stehen.

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Was versteht man unter Kreativitätstechniken?

Bei Kreativitätstechniken handelt es sich um Methoden mit denen man die Kreativität von Seminarteilnehmern gezielt fördern kann. Im Hinblick darauf bedeutet Kreativität die Fähigkeit eines Menschen vorhandene Informationen auf ungewöhnliche Art und Weise miteinander zu verknüpfen und dadurch bisher unbekannte Ideen oder Problemlösungen hervorzubringen.

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Wodurch sind Anfangssituationen charakterisiert?

Der Beginn einer Bildungsveranstaltung ist häufig durch Unsicherheit und Angst gekennzeichnet. Die meisten Teilnehmer haben ganz allgemein Angst vor dem Neuen, das sie dort erwartet und befürchten, sie könnten von den anderen Teilnehmern nicht angenommen werden, sich blamieren oder an zu hohen Anforderungen scheitern. Und auch die Mehrzahl der Kursleiter hat am Seminaranfang Angst, weil sie sich beispielsweise fragen: Wie sind die einzelnen Teilnehmer und was für eine Gruppe erwartet mich? Mit welchen Erwartungen werde ich konfrontiert und kann ich diese erfüllen?

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Welche Aspekte sollten bei der Seminarplanung berücksichtigt werden?

Zu einer umfassenden Seminarplanung gehört die bewusste Auseinandersetzung mit der Vorbereitung, der Durchführung und der Nachbereitung einer Bildungsveranstaltung.

Im Hinblick darauf geht es allerdings weniger darum einen starren Ablaufplan für das Seminar zu entwickeln, sondern eher um einen „roten Faden“ der sowohl dem Trainer als auch den Teilnehmern als Orientierungshilfe dient. Erst eine strukturierte Seminarplanung ermöglicht es, trotz häufig spontan erforderlicher Reaktionen auf unerwartete Situationen, immer wieder zu einem zielgerichteten Lehr-/Lernprozess zurückzukehren.

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Wie funktioniert „Lernen“?

„Lernen“ ist keine Tätigkeit, die man entweder tun oder lassen kann. Wir alle lernen immer und überall! Allerdings handelt es sich dabei in der Regel nicht um bewusstes, zielgerichtetes und organisiertes Lernen, sondern wir lernen häufig unbewusst und oft ungeplant.

Bei der Seminarplanung geht es deshalb in erster Linie um die Frage wie man das „Lernen“ unterstützen und in die gewünschte Richtung lenken kann. Um dies zu erreichen sind insbesondere zwei Aspekte entscheidend.

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Wissenswertes zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Bildungsveranstaltungen im Rahmen der Erwachsenenbildung