Methodenwechsel sind das Salz in der Suppe

Bildungsveranstaltungen werden von den Teilnehmer/innen oft als langweilig und ermüdend wahrgenommen. Früher war eine häufige Ursache die oft endlose Abfolge schlecht aufbereiteter Folien, heute sind es scheinbar perfekte Präsentationen die der Beamer im Dauereinsatz zeigt. Im Grunde ist beides nur das lustlose Abarbeiten eines vorgefertigten oder sogar vorgegebenen Seminarkonzeptes.


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Dabei ist es eigentlich sehr einfach für mehr Abwechslung zu sorgen, neue Lernimpulse zu setzen und die ungeteilte Aufmerksamkeit zu behalten. Beispielsweise indem man die während eines Seminars eingesetzten Methoden immer wieder variiert. Auf ein ungezwungenes Kennenlernspiel folgt beispielsweise ein informativer Vortrag der Dozentin/des Dozenten, dann eine intensive Kleingruppenarbeit, eine angeregte Plenumsdiskussion und anschließend eine Entspannungsphase. Ein solcher Methodenwechsel wirkt sich meistens auch positiv auf die Gruppendynamik aus – während sich bei Diskussionen oft nur die üblichen Meinungsführer zu Wort melden, bringen sich in kleineren Arbeitsgruppen auch zurückhaltenere Teilnehmer/innen ein.