Flexibilität ist Voraussetzung für die partizipative Erwachsenenbildung

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Moderne, partizipative Erwachsenenbildung sieht im Vergleich mit dem veralteten Frontalunterricht im Vortragsstil auf den ersten Blick nach weniger Anforderungen an den Seminarleiter aus.

Seine Rolle verändert sich weg vom über Expertenwissen verfügendem und allein verantwortlichem  Bildungsmanager hin zu einem Bildungsmoderator der das Wissen und die Erfahrungen der Teilnehmer nutzt um bei ihnen Lernprozesse in Gang zu setzen die dazu führen, dass diese ihre angestrebten Lernziele erreichen.

Bei näherer Betrachtung muss der Seminarleiter bei der partizipativen Erwachsenenbildung aber sogar weitaus höheren Ansprüchen gerecht werden. Optimalerweise bereits vor, realistischerweise eher zu Beginn des Seminars gilt es möglichst viel über die Erwartungshaltung, die Kenntnisse und die Erfahrungen der Teilnehmer herauszufinden. Darauf muss er dann zeitnah sehr flexibel reagieren, d.h. sein Seminarkonzept spontan entsprechend anpassen können. Das wiederum setzt entweder Selbstsicherheit durch langjähriges Erfahrungswissen sowie eine ausgeprägte Methodenkompetenz voraus oder aber er bereitet sich akribisch auf möglichst sämtliche nur denkbare Eventualitäten vor.

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