Kategorie-Archiv: Prozeß- und Ergebnisevaluation

Methoden für die eigene Arbeit anpassen – Beispiel: Stimmungsbarometer

So vielfältig die Methoden in der Erwachsenenbildung auch sind. Manchmal ist trotzdem nicht das richtige für die eigene Arbeit dabei. Dann gilt es kreativ zu sein und eine Methode die grundsätzlich in Frage kommt entsprechend der eigenen Vorstellungen umzugestalten.

Variante Stimmungsbarometer

Variante Stimmungsbarometer

Eine Möglichkeit bei der Arbeit mit einer kleinen Seminargruppe von maximal sechs Personen ist beispielsweise, das klassische → Stimmungsbarometer im Rahmen der Prozeß- und Ergebnisevaluation so umzugestalten, dass ergänzend die Antworten der TeilnehmerInnen visualisiert werden. Methoden für die eigene Arbeit anpassen – Beispiel: Stimmungsbarometer weiterlesen

Seminar-Nachbereitung: Fragen zur Selbstreflexion

Die regelmäßige, rückblickende Betrachtung der eigenen Leistung im Seminarverlauf ist unerlässlich wenn es darum geht besser werden zu wollen.

Erste Einschätzung:

  • Was hat gut geklappt? Was werden Sie beim nächsten Mal wieder genauso machen?
  • Was ist nicht so gut gelaufen? Was möchten Sie beim nächsten Mal verändern/verbessern?
  • Was ist schief gegangen? Was würden Sie im Nachhinein nicht mehr so machen?

Seminar-Nachbereitung: Fragen zur Selbstreflexion weiterlesen

Transfererfolg

Bezogen auf die → Evaluation (Untersuchung und Bewertung) von Bildungsmaßnahmen sind die Zufriedenheit der Teilnehmer/innen und der Transfererfolg zwei wichtige Merkmale.

Nachdem man im ersten Schritt beispielsweise im Rahmen von Feedback-Runden (Blitzlicht, Stimmungsbarometer, Sätze ergänzen usw.) die Zufriedenheit der Teilnehmer/innen erfragt hat geht es im zweiten Schritt darum zu erfahren inwieweit die Teilnehmer/innen das Gelernte auch tatsächlich in die Praxis umsetzen konnten.

Lerntransfer

Dieser sogenannte Lerntransfer ist das entscheidende Kriterium wenn es darum geht den Erfolg von Weiterbildungsmaßnahmen zu bewerten. Transfererfolg weiterlesen

Reflecting Team

reflecting = engl. reflektieren, über etwas nachdenken

Beispielsweise im Rahmen einer einwöchigen Bildungsveranstaltung werden täglich zu Beginn des Seminars zwei Teilnehmer/innen ausgewählt, die an diesem Tag eine Beobachterrolle einnehmen.

Reflecting_Team

Die Aufgabe dieses sogenannten Reflecting Teams ist es insbesondere den Seminarverlauf aufmerksam zu verfolgen, wesentliche Aspekte zu protokollieren und gruppendynamische Prozesse zu erkennen.

Am Ende des Tages teilen die beiden Mitglieder des Reflecting Teams der Gruppe ihre Beobachtungen mit, geben Lehrenden und Lernenden eine Rückmeldung und machen aus ihrer Sicht sinnvolle Verbesserungsvorschläge.

Das schärft nicht nur den Blick aller Beteiligten für den Lehr-Lern-Prozess, sondern ermöglicht außerdem die fortlaufende Optimierung desselben noch während das Seminar, in diesem Fall der Bildungsurlaub, stattfindet.

Fernkurs „E-Learning-Manager/in“ an der Fernakademie-Klett
 (Werbung)

Zufriedenheit abfragen

In der Erwachsenenbildung kommen die TeilnehmerInnen mit individuell oftmals sehr unterschiedlichen Erwartungshaltungen in ein Seminar. Erwachsene verfügen über vielfältige Lebenserfahrungen und haben bereits ein mehr oder weniger ausgeprägtes Vorwissen zum Seminarthema.abfrage_-zufriedenheit

Von daher ist auch die Bilanz am Ende eines Seminars in der Regel eine sehr persönliche.

Auch wenn die Seminargruppe als Ganzes ein kleines Stück des Lebens-Lern-Weges gemeinsam gegangen ist – das angestrebte Lernziel haben alle Lernenden (trotz eventueller Vorgaben) nur für sich selbst abgesteckt. Zufriedenheit abfragen weiterlesen

Lerntagebuch

Die regelmässige, schriftliche Dokumentation der gelernten Inhalte und der erzielten Lernfortschritte wird auch als Lerntagebuch bezeichnet.

Ein Lerntagebuch unterstützt einen strukturierten und effektiven Lernprozess, weil

  • es den Lernenden motiviert, da dieser seine Lernfortschritte leichter erkennen kann.
  • die Lerninhalte mit persönlichen Einschätzungen und Erfahrungen verknüpft werden.
  • durch die Rekapitulation des Lernstoffes eine Vertiefung des Gelernten erfolgt.
  • der „rote Faden“ leichter erkennbar wird und Wichtiges hervorgehoben werden kann
  • Fragen notiert werden können, die später gezielt bearbeitet werden können.

Ein solches Lerntagebuch dient der Überprüfung des Lehr-/Lernerfolgs hauptsächlich durch den Lernenden selbst, der das Lerntagebuch führt, aber auch durch den Lehrenden, der durch das Lesen des Lerntagebuchs ein Feedback erhält.

Fernkurs „E-Learning-Manager/in“ an der Fernakademie-Klett
 (Werbung)