Archiv der Kategorie: Nützliche Tipps für die Visualisierung

Ich visualisiere, also bin ich!

Fast alle Seminarleiter/innen tun es, aber warum eigentlich? Eben weil es alle machen, weil es irgendwie dazu gehört, weil nur reden langweilig ist, weil die Zeit damit schneller rumgeht …

Visualisierung ist auf ein Ziel ausgerichtet

Die Visualisierung, d.h. die bildhafte Darstellung von Informationen, ist nur dann sinnvoll, wenn sie vorher gründlich durchdacht wurde.

Die entscheidenden Fragen dabei sind

  1. Was will ich veranschaulichen?
  2. Warum will ich diesen Sachverhalt veranschaulichen?

Erst wenn ich diese Vorüberlegungen im Hinblick auf die geplante Visualisierung geklärt habe, sollte ich mir Gedanken über die Frage “3. Wie kann ich das veranschaulichen?” machen. Ich visualisiere, also bin ich! weiterlesen

10 Tipps für die Präsentation mit Notebook und Beamer

Egal ob früher der Overhead-Projektor oder heute Notebook und Beamer – die Wissensvermittlung im Halbdunkel (beide Gerätearten erfordern in der Regel das fast vollständige Abdunkeln des Raums) hat unverändert Hochkonjunktur.

Deshalb nachfolgend einige, praktische Tipps damit Ihre Präsentation gelingt:

  1. Wählen Sie ein einheitliches Layout.
  2. Verwenden Sie die normale Groß- und Kleinschreibung.
  3. Setzen Sie als Standardschriftfarbe immer schwarz ein.
  4. Benennen Sie jede Folie mit einer aussagefähigen Überschrift (mindestens 24er Schriftgröße).
  5. Schreiben Sie auf eine Folie nicht mehr als 6 Zeilen Text mit jeweils maximal 10 Wörtern (mindestens 16er Schriftgröße).
  6. Verwenden Sie Ihr (firmen)-eigenes Corporate Design anstelle der Microsoft-PowerPoint-Vorlagen.
  7. Verzichten Sie auf störende Animationen in Form von bewegten Bildern oder lauten Geräuschen.
  8. Nutzen Sie Bilder nur wenn sie thematisch wirklich gut passen und gestalten Sie Diagramme so, dass sie schnell und leicht verständlich sind.
  9. Halten Sie die Texte knapp und bemühen Sie sich um klare Formulierungen.
  10. Listen Sie keine Nebensächlichkeiten auf, sondern verdeutlichen Sie nur die wesentlichen Aspekte.

Eine gute Präsentation dauert in der Regel nicht länger als eine halbe Stunde. Planen Sie ungefähr drei Minuten pro Folie ein, d.h. arbeiten Sie während Ihrer Präsentation mit höchstens 10 Folien. Wichtig: Die Folien dienen dazu Ihren Vortrag zu veranschaulichen – sie müssen nicht extra noch von Ihnen vorgelesen werden.

Kalkulieren Sie technische Probleme ein, d.h. nehmen Sie eine Kopie Ihrer Präsentation auf einem USB-Stick mit und fertigen Sie zusätzlich Computerausdrucke an. Diese können Sie im Anschluss an Ihre Präsentation auch als Handout verteilen – wenn Sie darauf gleich zu Beginn hinweisen, können Ihre Zuhörer auf das stressige Mitschreiben verzichten und sich besser auf Ihren Vortrag konzentrieren.


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Wandzeitung

Eine Wandzeitung ist eine sehr variable Methode die nicht nur in der Erwachsenenbildung sondern auch in anderen Lebensbereichen eingesetzt wird. Im Hinblick darauf gibt grundsätzlich drei unterschiedliche Arten wie eine Wandzeitung erstellt werden kann.

Wandzeitung

1. Eine Wandzeitung kann als Sammlung von Fotos, Zeitungsausschnitten, Internetausdrucken, Kopien von Buchseiten usw. angelegt werden. Dann stellt diese eine allgemein zugängliche Informationsquelle zu einem bestimmten Thema dar.

2. Eine Wandzeitung ist auch eine Möglichkeit mit der die Arbeitsergebnisse von einzelnen Teilnehmern oder Kleingruppen präsentiert werden können. Das ist insbesondere dann sinnvoll, wenn jeweils unterschiedliche Themenbereiche oder Aufgabenstellungen bearbeitet wurden und die Ergebnisse anschließend der gesamten Gruppe zugänglich gemacht werden sollen.

3. Die Wandzeitung kann auch wie ein schwarzes Brett genutzt werden über das Informationen, Mitteilungen, Angebote und Gesuche zwischen unterschiedlichen Personen bzw. Personengruppen ausgetauscht werden.


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Visualisierung mittels Mindmapping

Beim Mindmapping handelt es sich um eine Visualisierungstechnik die ursprünglich von dem englischen Psychologen und Mentaltrainer Tony Buzan entwickelt wurde.

Der englische Ausdruck “mind map” lässt sich vielleicht am ehesten mit “Gedankenlandkarte” übersetzen. Mindmapping bezeichnet entsprechend die Erstellung einer solchen Gedankenlandkarte.

Mindmapping ist eine Methode, die sich nicht nur für den pädagogischen Bereich, sondern für ganz unterschiedliche Lebenssituationen anbietet. Im Hinblick darauf eignet sich eine mind map im Rahmen der Erwachsenenbildung allerdings weniger für die Visualisierung im Rahmen einer Präsentation, sondern mehr wenn es darum geht, dass sich die Teilnehmer selbst ein Thema erschließen bzw. Zusammenhänge verdeutlichen sollen.

Mit der Erstellung einer mind map beginnt man indem man das Hauptthema in die Mitte eines Blatt Papiers schreibt. Von dort aus zieht man Linien auf die man die Unterthemen notiert. Diese untergliedert man dann immer weiter indem man seine Gedanken auf der mind map festhält.

mindmap


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