Kategorie-Archiv: Nützliche Tipps für die Visualisierung

Inhalte für die Visualisierung vorbereiten

Eine Visualisierung ist immer nur so gut wie die vorangegangene inhaltliche Vorbereitung / Aufbereitung der vorliegenden Informationen. Diese kann beispielsweise in den nachfolgenden fünf Schritten ablaufen:

  1. Informationen sammeln
  2. Gesammelte Informationen ordnen
  3. Wichtige Informationen herausfiltern
  4. Entscheidende Informationen zusammenfassen
  5. Informationen visualisieren

Im Hinblick darauf ist es sinnvoll sich folgende Leitfragen zu stellen: Welche Informationen sind aktuell und für die Teilnehmer/innen vermutlich neu? Welche Informationen haben für die Teilnehmer/innen einen nachhaltigen Nutzen? Welche Informationen sind für das Verständnis der nachfolgenden Bildungsinhalte wichtig?

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Vor- und Nachteile der am häufigsten eingesetzten Visualisierungsmedien

In der Erwachsenenbildung stehen den Dozenten/innen ganz unterschiedliche Visualisierungsmedien zur Verfügung. Am häufigsten wird vermutlich das Flipchart genutzt. Aber auch mittels Beamer gezeigte Präsentationen kommen oft zum Einsatz. Daneben werden auch noch das Whiteboard und die Moderationstafel zu Visualisierungszwecken genutzt.


Axel Rachow: Sichtbar: Die besten Visualisierungs-Tipps für Präsentation und Training (Amazon-Partnerlink) Vor- und Nachteile der am häufigsten eingesetzten Visualisierungsmedien weiterlesen

Regeln für die Visualisierung an der Moderationswand

Wenn man eine Moderationswand zur Verfügung hat und diese häufiger für die Arbeit mit den Teilnehmer/innen nutzen möchte, empfiehlt es sich frühzeitig einige wesentliche Hinweise für die Beschriftung der Moderationskarten zu geben.

ModerationskartenDas erleichtert die späteren Arbeitsabläufe in der Gruppe und fördert die Effektivität der Methode. Außerdem ist es für alle Beteiligten so angenehmer, als wenn die/der Dozent/in die Teilnehmer/innen während des Seminarverlaufs immer wieder auf „missverständliche/unlesbare Karten“ hinweist.

Eine DIN A4-Vorlage mit den wichtigsten Regeln für die Visualisierung mit Moderationskarten können Sie sich hier als PDF-Datei downloaden.

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Seit dem 16. Juni 2016 ist die inzwischen sechste Auflage des Ratgebers aus der Edition Training Aktuell erhältlich.


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„Fitness für abwechslungsreiche Präsentationen in Seminaren und Trainings: Mit – Sichtbar – erweitern Sie Ihr Repertoire an Präsentationsideen und Visualisierungstechniken. Sie verändern Ihren Blick auf die Dinge und beginnen, unter Präsentationen mehr zu verstehen, als das Zeigen von Plakaten und PowerPoint-Folien. Axel Rachow zeigt Materialien, Techniken und Vorgehensweisen, die das unkomplizierte Arbeiten ermöglichen, denn oft genug ist die Zeit zur Vorbereitung eher knapp. Beeindrucken Sie mit originellen Präsentationsformen und einem Medienmix in Seminaren und Veranstaltungen.“ Quelle: amazon.de

Visualisierung mit Farben

Auch für die Visualisierung mit Farben gilt – weniger ist mehr. Der Einsatz der kompletten Farbpalette ist nicht empfehlenswert. Sinnvoll ist hingegen die Beschränkung auf die drei Farben schwarz, grün und rot.

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Das bedeutet, die Standardfarbe ist immer schwarz. Schwarze Schrift auf weißem Papier ist aufgrund des hohen Farbkontrastes für die Teilnehmer/innen am besten lesbar. Außerdem wird schwarze Schrift auf weißem Grund als seriös wahrgenommen. Deshalb sollte man davon auch nicht abweichen.

Für Hervorhebungen (Umrahmung, Unterstreichung) eignet sich die Farbe rot. Sie signalisiert „Achtung – hier ist etwas wichtig!“. In anderen Zusammenhängen sollte man die „gelernten“ Farbbedeutungen berücksichtigen und entsprechend umsetzen. Beispiele.: rot = negativ, grün = positiv / rot = Minus, schwarz = Plus.

Quelle: pixabay.com
Quelle: pixabay.com / User: 422737 / Lizenz: CC0

Blau ist eine Ergänzungsfarbe, die nur selten zum Einsatz kommen sollte. Sie wird aufgrund des geringeren Farbkontrastes zu Schwarz, in Abgrenzung dazu manchmal nicht gut wahrgenommen.

Auf weitere Farben (braun, violett, rosa, orange, gelb) sollte möglichst vollständig verzichtet werden. Gelb und Orange sind auf weißem Papier nur wenig kontrastreich, die Unterschiede von Rosa und Lila zu Rot können manche Teilnehmer/innen nur schlecht erkennen und auch Braun und Grün sind insbesondere über eine größere Distanz häufig nur schwer auseinanderzuhalten.

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