Archiv der Kategorie: Gestaltung von Anfangssituationen

10 Tipps, die den Teilnehmer/innen den Seminareinstieg erleichtern

Wohlfühlen

1. Seminarraum ansprechend gestalten

2. Persönliche Ansprache, Freundlichkeit und Offenheit

Orientieren

3. Einen → Advanced Organizer vorbereiten!!!

4. Überblick über den Seminarablauf geben

Kennenlernen

5. Namensschilder, Begrüßungswände und Vorstellungsrunden vereinfachen die gegenseitige Kontaktaufnahme.

6. Der Austausch in Zweier-Teams und Kleingruppen hilft dabei miteinander ins Gespräch zu kommen.

Mitgestalten

7. Die Teilnehmer/innen von Anfang an aktiv in die Seminargestaltung mit einbinden.

8. Die Gruppe gemeinsam Ziele festlegen, Entscheidungen treffen und Aufgaben lösen lassen.

Motivieren

9. Lernziele (und deren individueller Nutzen für die Teilnehmer/innen) hervorheben.

10. Lernfortschritte visualisieren.

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Spiele in Seminaren der Erwachsenenbildung

Der Einsatz von Spielen insbesondere am Anfang von Seminaren für Erwachsene ist zwar oft gut gemeint, aber nur selten eine wirklich gute Idee. Was bei Studenten/innen oder jüngeren Müttern von Kleinkindern eventuell noch leidlich funktioniert, ruft bei fast allen anderen Zielgruppen eher Kopfschütteln bis hin zu Ablehnung hervor.

Erwachsene Teilnehmer/innen

  • können damit nichts anfangen
  • finden Spiele eher albern
  • wollen sich nicht lächerlich machen
  • kommen sich kindisch vor
  • empfinden Spiele als sinnlose Zeitverschwendung
  • fühlen sich zum Mitmachen gedrängt
  • machen nur widerwillig mit

Bevor man in der Erwachsenenbildung ein Spiel einsetzt ist eine möglichst realistische Einschätzung der Seminargruppe deshalb von entscheidender Bedeutung. Und gerade diese kann man in der Regel zu Seminarbeginn noch nicht haben. Um einen Fehlstart zu vermeiden, ist es aus diesem Grund besser mit dem Einsatz von Spielen zu warten bis man sich sicher ist, dass sie funktionieren bzw. im Zweifelsfall ganz darauf zu verzichten.

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Ballrunden sind vielseitig einsetzbar!

Eine Ballrunde eignet sich zum gegenseitigen Kennenlernen, als Muntermacher für zwischendurch, um chaotisches Durcheinanderreden zu unterbinden oder für eine kurze Meinungsumfrage.

Quelle: pixabay.com / User: geralt / Lizenz: CC0

Die entscheidende Regel für eine Ballrunde ist, dass jeweils nur diejenige/derjenige spricht, die/der den Ball gerade in ihren/seinen Händen hält. Alle anderen schweigen und hören zu. Wenn sie/er mit seinem Wortbeitrag fertig ist, wirft sie/er den Ball der/dem nächsten Teilnehmer/in zu. Und so weiter. Ballrunden sind vielseitig einsetzbar! weiterlesen

Cocktail-Party … das Speed-Dating der Erwachsenenbildung ;-)

Welche Methode sich für die Gestaltung der Anfangsphase eines Seminars eignet, ist unter anderem von der Zusammensetzung der Teilnehmer/innen abhängig. Kennen sich die Teilnehmer/innen bereits, weil sie beispielsweise im gleichen Unternehmen tätig sind? Oder sind sich die Teilnehmer/innen untereinander noch völlig fremd?

Einige Teilnehmer/innen scheuen die Kontaktaufnahme zu Seminarbeginn.

Dann sollte man berücksichtigen, dass es sehr vielen Menschen ausgesprochen schwer fällt sich am Anfang eines Seminars direkt in einer größeren Gruppe vorzustellen. Eine Hilfestellung, wie diese Hemmschwelle überwunden und Ängste sowie Unsicherheiten im Kontakt mit fremden Menschen schnell abgebaut werden können, kann man als Seminarleiter/in geben indem man eine sogenannte Cocktail-Party durchführt. Cocktail-Party … das Speed-Dating der Erwachsenenbildung 😉 weiterlesen