Kategorie-Archiv: Gestaltung von Anfangssituationen

Cocktail-Party … das Speed-Dating der Erwachsenenbildung ;-)

Welche Methode sich für die Gestaltung der Anfangsphase eines Seminars eignet, ist unter anderem von der Zusammensetzung der Teilnehmer/innen abhängig. Kennen sich die Teilnehmer/innen bereits, weil sie beispielsweise im gleichen Unternehmen tätig sind? Oder sind sich die Teilnehmer/innen untereinander noch völlig fremd?

Einige Teilnehmer/innen scheuen die Kontaktaufnahme zu Seminarbeginn.

Dann sollte man berücksichtigen, dass es sehr vielen Menschen ausgesprochen schwer fällt sich am Anfang eines Seminars direkt in einer größeren Gruppe vorzustellen. Eine Hilfestellung, wie diese Hemmschwelle überwunden und Ängste sowie Unsicherheiten im Kontakt mit fremden Menschen schnell abgebaut werden können, kann man als Seminarleiter/in geben indem man eine sogenannte Cocktail-Party durchführt. Cocktail-Party … das Speed-Dating der Erwachsenenbildung 😉 weiterlesen

Buch-Neuauflage: Anfangssituationen – Was man tun und besser lassen sollte

Demnächst ist die Neuauflage des gebundenen Buchs „Anfangssituationen: Was man tun und besser lassen sollte“ erhältlich. Es handelt sich dann um die inzwischen 11. Auflage des Bestsellers von Karlheinz A. Geißler. Preis: 34,95 EUR


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Begrüßungswand

Unmittelbar zu Beginn eines Seminars eingesetzt, erleichtert eine als Begrüßungswand gestaltete Moderationstafel (Metaplanwand) das Ankommen der Teilnehmer/innen in der ungewohnten Situation, weil sie gleich aktiv werden können. Außerdem werden so erste Kontakte aufgenommen und das gegenseitige Kennenlernen gefördert.

Für die/den Seminarleiter/in bietet die Begrüßungswand ebenfalls mehrere Vorteile. Sie kann problemlos vorbereitet werden. Die/der Seminarleiter/in steht nicht unmittelbar im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, sondern kann sich zunächst zurückhalten, um beispielsweise seine eigene Nervosität unter Kontrolle zu bekommen. Die Zeit in der sich die Teilnehmer/innen eintragen, kann genutzt werden, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen und die Teilnehmer/innen besser einschätzen zu können. Begrüßungswand weiterlesen

Anfangssituationen gestalten: Bildbetrachtungen

In der Erwachsenenbildung gibt es ganz unterschiedliche Methoden mit denen man Anfangssituationen gestalten kann. Dazu gehören beispielsweise → Namensspiele, ein → Steckbrief oder auch ein → Erwartungsblitzlicht. Eine weitere Möglichkeit sind die sogenannten Bildbetrachtungen.

Bildbetrachtungen sind sehr gut geeignet um unkompliziert miteinander ins Gespräch zu kommen und sich gegenseitig kennenzulernen.

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Für die Bildbetrachtungen werden zunächst einige Bilder auf einem Tisch oder dem Fußboden verteilt bzw. an einer Wand aufgehangen. Anschließend sucht sich jede/r Teilnehmer/in eines der Bilder aus. In einer aufgelockerten Runde begründen danach alle warum sie sich gerade für das Bild entschieden haben. Anfangssituationen gestalten: Bildbetrachtungen weiterlesen

Anfangssituationen gestalten – Erwartungsblitzlicht

„Ich erwarte gar nichts – ich bin nur hier, weil ich muss. Mein Chef hat mich hergeschickt und jetzt sitze ich die Zeit eben ab.“

Ein Erwartungsblitzlicht ist eine einfache und effektive Möglichkeit etwas über die Motivation und die Erwartungshaltung der Teilnehmer zu erfahren. Auch wenn das Ergebnis, wie beispielsweise die Aussage oben, nicht immer das ist was man als Trainer gerne hören möchte. Aber trotzdem sind gerade diese grundehrlichen Statements wichtig, weil dadurch geklärt wird wer überhaupt bereit ist aktiv mitzuarbeiten und sich einzubringen. Aus dem Erwartungsblitzlicht ergeben sich darüber hinaus wertvolle Hinweise wo die Interessen der Teilnehmer liegen und worauf demzufolge der inhaltliche Schwerpunkt des Seminars gelegt werden sollte. Anfangssituationen gestalten – Erwartungsblitzlicht weiterlesen

Flipchart für die Begrüßung zum Seminarbeginn gestalten

Flipchart_Seminar

Gerade am Anfang einer Bildungsveranstaltung ist es wichtig den Teilnehmern sofort eine erste Orientierung zu bieten und damit Unsicherheiten von vornherein entgegenzuwirken.

Dafür eignen sich Flipchart oder Metaplan-Wand am besten, weil man sie so stellen kann, dass sie von den Teilnehmern bereits beim Betreten des Seminarraumes zur Kenntnis genommen werden. Wenn keins von beiden zur Verfügung steht kann man aber auch ein Whiteboard oder die Wandtafel entsprechend gestalten.

Schön ist es, wenn man zu diesem Zweck ein positives „Herzlich willkommen!“ mit den wichtigsten Informationen zum Seminar kombiniert. Dazu zählen insbesondere das Thema des Seminars und der Name des Dozenten. Damit ist für alle Teilnehmer unmittelbar erkennbar, ob sie sich in der richtigen Veranstaltung befinden. Außerdem ermöglicht es sofort die direkte Ansprache des Dozenten.

Daneben ist es sinnvoll, nicht nur die Anfangs- und die Schlusszeit sondern auch gleich die Pausenzeiten mit aufzulisten. Das verhindert in der Regel Störungen durch Teilnehmer die die Toilette aufsuchen möchten. Außerdem können die Pausen so von den Teilnehmern gezielt für Telefonate, zum Rauchen usw. genutzt werden.

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Anfangssituationen gestalten – Steckbrief

Siehe auch: Anfangssituationen gestalten – Namensspiele (Vorstellungsrunde)

Ein Steckbrief ist im Grunde genommen nichts anderes als ein Kurzporträt. Der Steckbrief dient einerseits dazu, dass sich die Seminarteilnehmer untereinander besser kennen lernen. Die einzelnen Punkte gleichen dabei einem Leitfaden, mit dem die Vorstellungsrunde gezielt gelenkt werden kann. Das ermöglicht es andererseits auch dem Trainer sich mit Hilfe der Steckbriefe einen Überblick über die Teilnehmer, ihre Vorerfahrungen und ihre Erwartungshaltungen zu verschaffen.

Steckbrief_1

Steckbrief_2

Ein Steckbrief kann wahlweise eher allgemein gehalten (offene Fragestellungen) oder bereits sehr gezielt auf das Seminarthema ausgerichtet formuliert sein. Im Hinblick darauf ist es selbstverständlich auch möglich den Steckbrief alternativ zu den beiden oben gezeigten Varianten als Fragebogen zu gestalten.

Eine DIN A4-Vorlage für einen Steckbrief können Sie sich hier als PDF-Datei downloaden.