Kategorie-Archiv: Allgemeine Seminarplanung

10 Tipps gegen das Lampenfieber vor Seminarbeginn

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Ein gewisses Maß an Nervosität vor bzw. zu Beginn einer Bildungsveranstaltung kennt vermutlich jede/r Dozent/in. Deshalb nachfolgend einige Ratschläge die dabei helfen die Aufregung in den Griff zu bekommen.

  1. Das Entscheidende ist eine sehr gute Seminarvorbereitung. Dies bezieht sich sowohl auf organisatorische, als auch inhaltliche und methodisch-didaktische Aspekte. Wer gut vorbereitet ist, fühlt sich sicherer.
  2. Frühzeitig mit der Seminarumgebung vertraut machen, d.h. den Seminarraum möglichst nicht erst am Seminartag anschauen. Wie komme ich dort hin? Welche Ansprechpartner gibt es vor Ort? Wann ist die Cafeteria geöffnet? Wo befinden sich die Toiletten? …
  3. Bequeme Kleidung wählen in der man sich wohl fühlt! Was hilft es, wenn die neuen Schuhe zwar ausgesprochen chic sind, man aber schon Mittags vor Schmerzen kaum noch stehen kann.
  4. Vernünftig essen und trinken! Eine ausgedehnte und alkoholträchtige Party am Vorabend sowie Aspirin am Seminarmorgen garantieren kein Wohlbefinden.
  5. Ausreichend Zeit einplanen! Nichts ist schlimmer als die ersten TeilnehmerInnen noch auf dem Flur zu überholen, um kurz danach hastig den Seminarraum aufzuschließen.
  6. Prioritäten setzen! Wichtige Telefonate nicht unmittelbar vor Seminarbeginn führen. Schnell noch einmal die E-Mails und Kurznachrichten auf dem Smartphone checken kann auch bedeuten unerwartet mit schlechten Nachrichten konfrontiert zu werden.
  7. Gelassen bleiben und die eigenen Ansprüche reduzieren. Es muss nicht alles perfekt sein.
  8. Mit der Technik (Licht, Verdunklung, Beamer, Overhead-Projektor) im Seminarraum vertraut machen, d. h. nicht nur kontrollieren, ob alles da ist sondern alles einmal ausprobieren.
  9. Von Anfang an aktiv den Kontakt mit den TeilnehmerInnen suchen und versuchen darunter Unterstützer zu finden. Schon ein aufmunterndes Lächeln kann viel bewirken 🙂
  10. Pausen festlegen und damit auch Auszeiten für sich selbst einplanen.

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Wozu braucht man überhaupt Methoden?

Methoden sind die Transportmittel, welche die Inhalte vom Sender zum Empfänger bringen.
Methoden sind die Transportmittel, welche die Inhalte vom Sender zum Empfänger bringen.

Welche Inhalte sind wichtig?

Bei der Seminarplanung muss ich im ersten Schritt vielfältige Entscheidungen darüber treffen, was ich meiner Zielgruppe an bedeutsamen Inhalten vermitteln will.

Wie kann ich diese Inhalte vermitteln?

Im zweiten Schritt geht es dann um die Überlegung wie ich diese ausgewählten Inhalte am besten an meine Zielgruppe weitergeben kann. Im Hinblick darauf sind die unterschiedlichen → Methoden der Erwachsenenbildung von Bedeutung. Sie helfen mir dabei die entscheidenden Inhalte so zu transportieren, dass sie bei meiner Zielgruppe auch tatsächlich ankommen.

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Zeitplan für die Seminarvorbereitung

Ein Seminar vorzubereiten ist sehr viel Arbeit. Umso wichtiger ist es frühzeitig mit der Organisation und Planung anzufangen.

Seminarunterlagen
Seminarunterlagen, Schreibblock, Kugelschreiber, Namensschild und z.B. ein Bonbon sollten auf jedem Tisch für die/den Teilnehmer/in bereitliegen.

So früh wie möglich:

  • Seminarräume müssen oft (sechs) Monate im Voraus gebucht werden.
  • Auch Referenten sollten frühzeitig angefragt werden.
  • Mindestens zwei Monate vorher gilt es die Werbung für das Seminar zu organisieren und ggf. die Einladungen zu verschicken.

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Methodenwechsel sind das Salz in der Suppe

Bildungsveranstaltungen werden von den Teilnehmer/innen oft als langweilig und ermüdend wahrgenommen. Früher war eine häufige Ursache die oft endlose Abfolge schlecht aufbereiteter Folien, heute sind es scheinbar perfekte Präsentationen die der Beamer im Dauereinsatz zeigt. Im Grunde ist beides nur das lustlose Abarbeiten eines vorgefertigten oder sogar vorgegebenen Seminarkonzeptes. Methodenwechsel sind das Salz in der Suppe weiterlesen

Die Fähigkeit zur Antizipation ist Voraussetzung für die Seminarplanung

Wer sind die TeilnehmerInnen? Welche Voraussetzungen und Vorstellungen bringen sie mit? Wie wird das Seminar ablaufen? Welche unerwarteten Ereignisse (technische Störungen, schwierige Teilnehmer, inhaltliche Fragen usw.) können auftreten? Welche Methoden und Medien funktionieren wahrscheinlich gut und welche schlecht?

Die Seminarplanung wird von diesen und ähnlichen Ungewissheiten stark beeinflusst. Obwohl jedes Seminar anders ist und niemand den genauen Verlauf vorhersagen kann ist es wichtig eine möglichst realistische Erwartungshaltung im Hinblick auf das zu planende Seminar zu entwickeln. Die Fähigkeit zur Antizipation ist Voraussetzung für die Seminarplanung weiterlesen

Ausstattung Seminarraum

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Die Suche nach einem geeigneten, hellen und freundlichen sowie sehr gut ausgestatteten Seminarraum in der passenden Größe  kann mitunter einige Zeit in Anspruch nehmen.

10 Punkte auf die Sie bei der Auswahl eines geeigneten Seminarraumes achten sollten:

  1. Abschließbarer Seminarraum
  2. Fenster, die sich öffnen und abdunkeln lassen
  3. Variable Beleuchtung
  4. Ausreichend Stromanschlüsse
  5. Bewegliche, nicht zu schwere Tische und Stühle
  6. Flipchart inkl. Zubehör (Flipchartblöcke, Boardmarker in verschiedenen Farben)
  7. mindestens eine mobile Moderationswand inkl. Zubehör (Karten, Stifte, Nadeln)
  8. Beamer inkl. Zubehör (VGA-Kabel, Netzkabel, Fernbedienung)
  9. Internetanschluß
  10. Notizblöcke, Kugelschreiber und Namensschilder

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Methodik – was bedeutet das in der Praxis?

Methodik und Didaktik sind gewissermaßen die Schlagworte der Pädagogik, von denen jeder schon einmal etwas gehört hat, aber nur wenige wissen was sie eigentlich genau bedeuten.

Was versteht man unter Didaktik und Methodik?

Methodik ist in der Pädagogik ein Sammelbegriff. Er umfasst alle möglichen Wege des Lehrens und Lernens, über welche die angestrebten Lehr-Lern-Ziele erreicht werden können. Methodik – was bedeutet das in der Praxis? weiterlesen