Kategorie-Archiv: Allgemeine Seminarplanung

Methodenwechsel sind das Salz in der Suppe

Bildungsveranstaltungen werden von den Teilnehmer/innen oft als langweilig und ermüdend wahrgenommen. Früher war eine häufige Ursache die oft endlose Abfolge schlecht aufbereiteter Folien, heute sind es scheinbar perfekte Präsentationen die der Beamer im Dauereinsatz zeigt. Im Grunde ist beides nur das lustlose Abarbeiten eines vorgefertigten oder sogar vorgegebenen Seminarkonzeptes. Methodenwechsel sind das Salz in der Suppe weiterlesen

Die Fähigkeit zur Antizipation ist Voraussetzung für die Seminarplanung

Wer sind die TeilnehmerInnen? Welche Voraussetzungen und Vorstellungen bringen sie mit? Wie wird das Seminar ablaufen? Welche unerwarteten Ereignisse (technische Störungen, schwierige Teilnehmer, inhaltliche Fragen usw.) können auftreten? Welche Methoden und Medien funktionieren wahrscheinlich gut und welche schlecht?

Die Seminarplanung wird von diesen und ähnlichen Ungewissheiten stark beeinflusst. Obwohl jedes Seminar anders ist und niemand den genauen Verlauf vorhersagen kann ist es wichtig eine möglichst realistische Erwartungshaltung im Hinblick auf das zu planende Seminar zu entwickeln. Die Fähigkeit zur Antizipation ist Voraussetzung für die Seminarplanung weiterlesen

Ausstattung Seminarraum

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Die Suche nach einem geeigneten, hellen und freundlichen sowie sehr gut ausgestatteten Seminarraum in der passenden Größe  kann mitunter einige Zeit in Anspruch nehmen.

10 Punkte auf die Sie bei der Auswahl eines geeigneten Seminarraumes achten sollten:

  1. Abschließbarer Seminarraum
  2. Fenster, die sich öffnen und abdunkeln lassen
  3. Variable Beleuchtung
  4. Ausreichend Stromanschlüsse
  5. Bewegliche, nicht zu schwere Tische und Stühle
  6. Flipchart inkl. Zubehör (Flipchartblöcke, Boardmarker in verschiedenen Farben)
  7. mindestens eine mobile Moderationswand inkl. Zubehör (Karten, Stifte, Nadeln)
  8. Beamer inkl. Zubehör (VGA-Kabel, Netzkabel, Fernbedienung)
  9. Internetanschluß
  10. Notizblöcke, Kugelschreiber und Namensschilder

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Methodik – was bedeutet das in der Praxis?

Methodik und Didaktik sind gewissermaßen die Schlagworte der Pädagogik, von denen jeder schon einmal etwas gehört hat, aber nur wenige wissen was sie eigentlich genau bedeuten.

Was versteht man unter Didaktik und Methodik?

Methodik ist in der Pädagogik ein Sammelbegriff. Er umfasst alle möglichen Wege des Lehrens und Lernens, über welche die angestrebten Lehr-Lern-Ziele erreicht werden können. Methodik – was bedeutet das in der Praxis? weiterlesen

Seminarplanung – die drei Phasen eines Seminars

Im Hinblick auf die konkrete Planung eines Seminars gibt es sehr unterschiedliche Herangehensweisen. Eine sinnvolle Möglichkeit ist beispielsweise die Strukturierung des Seminars in drei unterschiedliche Phasen. Dieses sind die Anfangs-, die Arbeits- und die Abschlußphase (sogenannte 3 A’s).

© mikro-didaktik.de

Für sich allein genommen erfüllt zwar jede der drei Phasen bereits einen eigenen Zweck – bei dem Aufbau eines Spannungsbogens über das ganze Seminar hinweg ist jedoch die aufeinanderfolgende Kombination von Anfangs-, Arbeits- und Abschlußphase wichtig. Seminarplanung – die drei Phasen eines Seminars weiterlesen

Aktive und passive Lehrmethoden

Seit etlichen Jahren gibt es einen allgemeinen Trend weg von passiven Lehrmethoden und hin zu aktiven Lehrmethoden. Diese Entwicklung hält unverändert an und wird sich zukünftig wahrscheinlich auch noch weiter fortsetzen.

Passive Lehrmethoden

Passive Lehrmethoden (z.B. Vortrag, Präsentation) sind dadurch gekennzeichnet, dass die Aktivität überwiegend beim Lehrenden liegt, während der Lernende in eine passive Zuhörerrolle gedrängt wird. Passive Lehrmethoden eignen sich lediglich für die Vermittlung von reinem Faktenwissen. Eine bessere Sozial- oder Handlungskompetenz („soft skills“) beim Lernenden kann damit nicht erreicht werden.

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Aktive Lehrmethoden

In Abgrenzung dazu werden bei aktiven Lernmethoden die Lernenden von Anfang an in die Vermittlung des Lehr-/Lernstoffes einbezogen. Aktive Lehrmethoden zielen häufig auf die Vermittlung von Erfahrungen durch eine Konfrontation mit praktischen Problemen ab. Dies kann entweder in der Praxis selbst, in der Praxis nachempfundenen Modellsituationen (Bsp. Rollenspiel), bei Kleingruppenarbeit usw. der Fall sein. Der Vorteil aktiver Lehrmethoden liegt in der Realitätsnähe und in der Beteiligung der Lernenden, was zu einer deutlich höheren Lernmotivation der Lernenden führt.

Fähigkeit zur Selbstorganisation

Um einen reibungslosen Seminarablauf gewährleisten zu können ist es wichtig, dass Trainer lernen sich selbst gut zu organisieren.

Fehlende Seminarunterlagen, langes Suchen nach einer Folie, die eigentlich gerade dran wäre, verschwundene Metaplankärtchen oder einfach der nicht vorhandene rote Faden sind nicht nur ineffizient und unproduktiv, sondern den Teilnehmern gegenüber geradezu unhöflich.

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Die Improvisation bei kleineren Pannen ist sicher kaum störend, aber wenn diese sich summieren, entsteht schnell der Eindruck von Lustlosigkeit, der sich störend auf das Lernklima und damit den Lernerfolg auswirkt. Außerdem ist es höchst unprofessionell.

Eine vernünftige Organisation der Rahmenbedingungen, die Ausstattung mit guten Lernmitteln sowie ein strukturierter Ablauf des Seminars sind also wichtig.