Kategorie-Archiv: Allgemeine Seminarplanung

Lernanwendungen (LearningApps) selbst erstellen

Inspiriert durch meine Teilnahme am EBmooc- Digitale Werkzeuge für ErwachsenenbildnerInnen auf www.imoox.at (österreichische MOOC-Plattform der Karl-Franzens-Universität Graz und der Technischen Universität Graz) finden Sie hier zukünftig verstärkt Hinweise auf nützliche Online-Tools für TrainerInnen.

LearningApps.org

Zu den Online-Tools mit denen es sich nach meiner Einschätzung gut arbeiten lässt, gehört beispielsweise LearningApps. Bei dem Programm LearningApps handelt es sich um eine einfache und empfehlenswerte Möglichkeit eine digitale Anwendung zur Lernunterstützung (engl. Application Software, abgekürzt App) zu erstellen.


Pädagogisch-didaktischer Nutzen von LearningApps?

  • Abwechslung im Hinblick auf die Methodenauswahl
  • Auflockerung („spielerischer“ Zugang zu Lerninhalten)
  • Aktivierung der Lernenden
  • Kontrolle des Lernerfolgs
  • Motivation bei vollständig richtiger Lösung der gestellten Aufgabe

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Tipps für die Methodenauswahl

In der Erwachsenenbildung gibt es eine unglaubliche Vielzahl an unterschiedlichen Methoden. Wahrscheinlich gibt es für jede nur erdenkliche Seminarsituation die perfekte Methode. Manchmal scheint es sogar als würden täglich etliche neue Methoden hinzukommen. Da fällt es ausgesprochen schwer sich einen Überblick über die ungeheure Methodenvielfalt zu verschaffen und daraus einige wenige Methoden für das eigene Seminar auszuwählen. Tipps für die Methodenauswahl weiterlesen

Von der Erwachsenenbildung zum Edutainment

Edutainment = Wortschöpfung aus Education (engl. Erziehung, Bildung) und Entertainment (Unterhaltung, Darbietung)

Die Ansprüche der Teilnehmer/innen an Veranstaltungen der Erwachsenenbildung sind in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Immer häufiger wird ein in sich stimmiges Gesamtpaket erwartet. Die Teilnehmer/innen wollen nicht nur etwas lernen, sondern sie möchten sich möglichst rundum wohlfühlen, etwas Spannendes erleben, interessante Erfahrungen machen, neue Leute kennenlernen und sich selbst weiterentwickeln.

Dem im vollen Umfang Rechnung zu tragen ist angesichts der Einsparungen im Bildungsbereich alles andere als einfach. Geschmackvoll eingerichtete und gut ausgestattete Seminarräume sind leider keine Selbstverständlichkeit. Rückzugsbereiche für die Pausen sind oft genauso wenig vorhanden wie Angebote für die Verpflegung mit Speisen und Getränken. Von der Erwachsenenbildung zum Edutainment weiterlesen

Sitzordnung

Bereits im Vorfeld einer Bildungsveranstaltung sollte man sich einige Gedanken über die Sitzordnung machen. Was möglich ist, hängt zunächst einmal von den räumlichen Gegebenheiten ab. Ein weiterer Entscheidungsaspekt ist die Gruppengröße.

Sitzordnung

Die Sitzordnung im Halbkreis ist fast immer umsetzbar. Sie eignet sich allerdings nur für kleine bis mittlere Gruppen. Die Vorteile sind, dass jeder jeden sehen kann und dass dadurch die Kommunikation gefördert wird. Sitzordnung weiterlesen

10 Tipps gegen das Lampenfieber vor Seminarbeginn

Quelle: pixabay.com
Quelle: pixabay.com / User: geralt / Lizenz: CC0

Ein gewisses Maß an Nervosität vor bzw. zu Beginn einer Bildungsveranstaltung kennt vermutlich jede/r Dozent/in. Deshalb nachfolgend einige Ratschläge die dabei helfen die Aufregung in den Griff zu bekommen.

  1. Das Entscheidende ist eine sehr gute Seminarvorbereitung. Dies bezieht sich sowohl auf organisatorische, als auch inhaltliche und methodisch-didaktische Aspekte. Wer gut vorbereitet ist, fühlt sich sicherer.
  2. Frühzeitig mit der Seminarumgebung vertraut machen, d.h. den Seminarraum möglichst nicht erst am Seminartag anschauen. Wie komme ich dort hin? Welche Ansprechpartner gibt es vor Ort? Wann ist die Cafeteria geöffnet? Wo befinden sich die Toiletten? …
  3. Bequeme Kleidung wählen in der man sich wohl fühlt! Was hilft es, wenn die neuen Schuhe zwar ausgesprochen chic sind, man aber schon Mittags vor Schmerzen kaum noch stehen kann.
  4. Vernünftig essen und trinken! Eine ausgedehnte und alkoholträchtige Party am Vorabend sowie Aspirin am Seminarmorgen garantieren kein Wohlbefinden.
  5. Ausreichend Zeit einplanen! Nichts ist schlimmer als die ersten TeilnehmerInnen noch auf dem Flur zu überholen, um kurz danach hastig den Seminarraum aufzuschließen.
  6. Prioritäten setzen! Wichtige Telefonate nicht unmittelbar vor Seminarbeginn führen. Schnell noch einmal die E-Mails und Kurznachrichten auf dem Smartphone checken kann auch bedeuten unerwartet mit schlechten Nachrichten konfrontiert zu werden.
  7. Gelassen bleiben und die eigenen Ansprüche reduzieren. Es muss nicht alles perfekt sein.
  8. Mit der Technik (Licht, Verdunklung, Beamer, Overhead-Projektor) im Seminarraum vertraut machen, d. h. nicht nur kontrollieren, ob alles da ist sondern alles einmal ausprobieren.
  9. Von Anfang an aktiv den Kontakt mit den TeilnehmerInnen suchen und versuchen darunter Unterstützer zu finden. Schon ein aufmunterndes Lächeln kann viel bewirken 🙂
  10. Pausen festlegen und damit auch Auszeiten für sich selbst einplanen.

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Wozu braucht man überhaupt Methoden?

Methoden sind die Transportmittel, welche die Inhalte vom Sender zum Empfänger bringen.
Methoden sind die Transportmittel, welche die Inhalte vom Sender zum Empfänger bringen.

Welche Inhalte sind wichtig?

Bei der Seminarplanung muss ich im ersten Schritt vielfältige Entscheidungen darüber treffen, was ich meiner Zielgruppe an bedeutsamen Inhalten vermitteln will.

Wie kann ich diese Inhalte vermitteln?

Im zweiten Schritt geht es dann um die Überlegung wie ich diese ausgewählten Inhalte am besten an meine Zielgruppe weitergeben kann. Im Hinblick darauf sind die unterschiedlichen → Methoden der Erwachsenenbildung von Bedeutung. Sie helfen mir dabei die entscheidenden Inhalte so zu transportieren, dass sie bei meiner Zielgruppe auch tatsächlich ankommen.

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Zeitplan für die Seminarvorbereitung

Ein Seminar vorzubereiten ist sehr viel Arbeit. Umso wichtiger ist es frühzeitig mit der Organisation und Planung anzufangen.

Seminarunterlagen
Seminarunterlagen, Schreibblock, Kugelschreiber, Namensschild und z.B. ein Bonbon sollten auf jedem Tisch für die/den Teilnehmer/in bereitliegen.

So früh wie möglich:

  • Seminarräume müssen oft (sechs) Monate im Voraus gebucht werden.
  • Auch Referenten sollten frühzeitig angefragt werden.
  • Mindestens zwei Monate vorher gilt es die Werbung für das Seminar zu organisieren und ggf. die Einladungen zu verschicken.

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