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Leitfaden für partizipative Trainingsmethoden

Unter partizipativer Erwachsenenbildung (Partizipation, lat. participatio = Teilhabe, Mitwirkung) versteht man einen wechselseitigen (interaktiven) Lehr-/Lern-Prozess von DozentInnen und TeilnehmerInnen. Dem Wissen, den Fähigkeiten, dem Erfahrungsschatz sowie den Interessen der TeilnehmerInnen kommt dabei eine größere Bedeutung als dem Expertenstatus der DozentInnen zu.

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Weitergehende Informationen dazu bietet der 36seitige “Leitfaden für partizipative Trainingsmethoden” von Eva Engelhardt-Wendt, der hier kostenlos als PDF-Datei heruntergeladen werden kann. Es handelt sich dabei um eine ältere Veröffentlichung (2003) die aber unverändert eine gute Grundlage für die Seminarplanung ist.

Unsicherheit bei der Verwendung offener Bildungsmaterialien

Die Nutzung von Open Educational Resources (OER) oder auch einfach nur lizenzfreien Fotos und Grafiken ist bei mir fast immer von einem unguten Gefühl begleitet. 

Mir fehlt oft schlicht und ergreifend das Vertrauen, dass das was ich da vor mir habe tatsächlich das ist wofür ich es in dem Moment halte. Nämlich dauerhaft offene Bildungsmaterialien die ich – eventuell unter bestimmten Auflagen (z.B. Namensnennung) – kostenlos weitergeben, bearbeiten und veröffentlichen darf.

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Gruppenbildung mal anders

Manchmal fällt es schwer beispielsweise nach einer längeren Mittagspause den Wiedereinstieg in das Seminar zu finden. Servieren Sie den TeilnehmerInnen zu Beginn der nachfolgenden Seminareinheit doch einfach mal ein süßes Desserthäppchen als Übergang.

Quelle: pixabay.com / User: Skyangel / Lizenz: CC0

Bitten Sie dann alle TeilnehmerInnen  von einem Teller eine Süßigkeit auszuwählen, beispielsweise Schokolade, Obst oder Gummibärchen. Je nachdem wer welche Wahl getroffen hat, werden dann die Gruppen eingeteilt. Auf diese Weise haben die einzelnen Mitglieder schon einmal eine erste Gemeinsamkeit und beginnen die Zusammenarbeit zudem mit einem positiven Genussmoment. Gute Voraussetzungen also …

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Methoden für die eigene Arbeit anpassen – Beispiel: Stimmungsbarometer

So vielfältig die Methoden in der Erwachsenenbildung auch sind. Manchmal ist trotzdem nicht das richtige für die eigene Arbeit dabei. Dann gilt es kreativ zu sein und eine Methode die grundsätzlich in Frage kommt entsprechend der eigenen Vorstellungen umzugestalten.

Variante Stimmungsbarometer

Variante Stimmungsbarometer

Eine Möglichkeit bei der Arbeit mit einer kleinen Seminargruppe von maximal sechs Personen ist beispielsweise, das klassische → Stimmungsbarometer im Rahmen der Prozeß- und Ergebnisevaluation so umzugestalten, dass ergänzend die Antworten der TeilnehmerInnen visualisiert werden. Methoden für die eigene Arbeit anpassen – Beispiel: Stimmungsbarometer weiterlesen

Welches Potential haben Open Educational Resources?

Kosten- und Zeitersparnis

Die Vorteile für die NutzerInnen von Open Educational Resources liegen klar auf der Hand. Die kostenfreie Verwendung und flexible Nutzung bereit gestellter freier Bildungsmaterialien spart bares Geld und nicht weniger wertvolle Zeit. Das fördert die Chancengleichheit und ermöglicht einen gleichberechtigten Zugang zu den bereits verfügbaren Informationen.  Welches Potential haben Open Educational Resources? weiterlesen